Dr. Klaus Bichlmayer ist in seinem Stadtteil Aubing kein Unbekannter – schließlich ist er hier schon lange ehrenamtlich auf verschiedenen Gebieten tätig. Mehr als 50 Jahre etwa setzt er sich bereits im Pfarrverband St. Quirin ein. Zudem gründete er den Förderverein „1.000 Jahre Urkunde Aubing“. Aufgrund seines langjährigen und vielfältigen Engagements hat die Stadt Klaus Bichlmayer jetzt die Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Silber verliehen. Stadträtin Judith Greif (Fraktion Die Grünen – Rosa Liste – Volt) überreichte ihm in Vertretung des Oberbürgermeisters die Auszeichnung im Rathaus.

Stadträtin Judith Greif überreicht in Vertretung des Oberbürgermeisters die Medaille „München leuchtet“ an Dr. Klaus Bichlmayer. (Foto: Michael Nagy/Presseamt)
Stadträtin Judith Greif: „Den Namen Klaus Bichlmayer hört man in Aubing häufig. Denn es ist ihm gelungen, in seinem Stadtteil wichtige Akzente zu setzen – zum Beispiel durch seine Mitarbeit in der Pfarrei St. Quirin und im Förderverein ,1.000 Jahre Urkunde Aubing‘ oder auch in der Initiative, die sich für die Tunnelverlängerung der A99 im Bereich Aubing eingesetzt hat. Doch nicht nur das: Klaus Bichlmayer hat durch seine Überzeugungskraft auch viele Mitglieder in der Gemeinde motiviert, sich ebenfalls zu engagieren. Hierfür ein herzliches Dankeschön!“
Schon lange ist Klaus Bichlmayer in der Kirchengemeinschaft verwurzelt. Er war gerade mal neun Jahre alt, als er seine Mitarbeit als Ministrant in St. Konrad in Neuaubing begann. Später leitete er hier auch Jugendgruppen. Im Jahr 1973 schließlich wurde er aktives Mitglied des ökumenischen Rates in St. Quirin, der Pfarrkirche von Aubing. Hier gestaltete er federführend sieben ökumenische Kirchentage mit jeweils mehr als 1.000 Besucher*innen. Außerdem war er zwölf Jahre Vorsitzender des Pfarrgemeinderats und leitet noch heute die Pfarrbriefredaktion. Darüber hinaus initiierte er 1991 die Jugendeinrichtung „Aubinger Tenne“ und organisiert weiterhin Konzerte in der Kirche.
Auch ist Klaus Bichlmayer Vorsitzender des Fördervereins „1.000 Jahre Urkunde Aubing“. Er hatte den Verein gegründet, um das Geschichtsbewusstsein in der Gemeinde zu stärken und Maßnahmen zum Erhalt und zur Verschönerung des Ortsbilds zu unterstützen. Die Renovierung der Alten Dorfschule in der Altostraße war dabei eines seiner Herzensprojekte – das auch von Erfolg gekrönt war. Im Herbst vergangenen Jahres hatte der Stadtrat den Projektauftrag erteilt und so den Weg für die Renovierung freigemacht.
An der Verleihung der Medaille „München leuchtet“ nahmen neben der Familie und Freund*innen Klaus Bichlmayers auch Stadträtin Dr. Evelyne Menges (Stadtratsfraktion der CSU mit FREIE WÄHLER), Boris Schwartz, Vertreter der Referentin für Klima- und Umweltschutz, sowie Mitglieder des Bezirksausschusses 22 (Aubing-Lochhausen-Langwied) teil.