Ein Vierteljahrhundert als Hüter der Grenzen Münchens: Seit 25 Jahren arbeitet Peter Engl als Feldgeschworener. Der Leiter der Kommunalreferats, Edwin Grodeke, hat Engl (links; Foto: Kommunalreferat) heute für seinen langjährigen Einsatz geehrt.
Der 60-Jährige trat im Jahr 2000 sein Ehrenamt an.
Die Feldgeschworenen sind im Mittelalter aus Feldgerichten hervorgegangen, die Schiedssprüche bei Grenzstreitigkeiten fällten. Damit handelt es sich um eines der ältesten noch erhaltenen Ehrenämter der kommunalen Selbstverwaltung. Nicht nur aus diesem Grund wurde das Feldgeschworenenwesen in Bayern im Jahr 2016 zum Immateriellen Kulturerbe in Deutschland gemäß der UNESCO-Konvention erhoben.
Heute sind die Feldgeschworenen und die amtlichen Vermesser ein Paradebeispiel für das erfolgreiche Zusammenwirken von Tradition und Fortschritt in Bayern. Bayernweit gibt es 27.000 Feldgeschworene. In München sind es sieben Männer und eine Frau, die dieses Ehrenamt ausüben. Edwin Grodeke, Leiter des Kommunalreferats: „Unser GeodatenService München arbeitet bei der Vermessung intensiv und vertrauensvoll mit den Feldgeschworenen in München zusammen – wir danken Peter Engl für sein langjähriges Engagement und seinen Einsatz als Feldgeschworener. Unter ihm als Obmann wurde auch die erste Feldgeschworene in der Geschichte der Stadt München berufen.“