Auch in diesem Jahr setzt das Referat für Bildung und Sport mit dem „Großen Schwimmfinale“ ein starkes Zeichen für mehr Bewegung, Sicherheit und Teilhabe im Wasser: Rund 50 Münchner Schulen, vorwiegend Grundschulen, aber auch einzelne weiterführende Schulen, nutzen in den letzten Wochen vor den Sommerferien die Gelegenheit, ihren Schüler*innen täglich Schwimmunterricht anzubieten – gezielt ausgerichtet auf Nichtschwimmer*innen und Anfänger*innen.
Das Schwimmfinale findet seit 2018 in enger Kooperation mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) statt und ist eine begleitende Maßnahme zum „Schlussspurt Schulsport“, der seit 2019 am Schuljahresende stattfindet. Auch während der Pandemie wurde das Schwimmfinale aufrechterhalten. Die Stadt München bekennt sich damit klar zu Bildungsgerechtigkeit und Bewegungsförderung.
Schwimmen lernen – sicher sein im Wasser
Ins Leben gerufen wurde das Schwimmfinale, weil sich am Schuljahresende die sogenannte Regelbelegung der Schulschwimmbäder erfahrungsgemäß ausdünnt. Veranstaltungen, Prüfungen und Klassenfahrten führen dazu, dass Schulen ihre Schwimmzeiten nicht mehr im gewohnten Umfang nutzen. Daher stellt das Referat für Bildung und Sport Schulen, die mehr Schwimmen anbieten wollen, in den letzten Wochen vor den Sommerferien zusätzliche Schwimmzeiten zur Verfügung.
Die teilnehmenden Schulen können dabei über eine oder zwei Wochen hinweg täglich Schwimmunterricht anbieten. Ziel ist es, möglichst viele Schüler*innen zum Schwimmen zu befähigen und die Anzahl der abgelegten Schwimmabzeichen nochmals deutlich zu erhöhen. Das diesjährige Schwimmfinale läuft noch bis zum Freitag, 25. Juli, rund 50 Münchner Schulen nehmen daran teil.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Schwimmen zu können ist eine grundlegende Fähigkeit, die jedes Kind erlernen sollte – aus Gründen der Sicherheit, der Gesundheit und der Teilhabe. Mit dem Schwimmfinale stärken wir alle drei Aspekte. Ich danke allen beteiligten Schulen und der DLRG für ihr großes Engagement!“
Stadtschulrat Florian Kraus: „Das Schwimmfinale ist ein gelungenes Beispiel für pragmatische Bildungspolitik. Wir nutzen vorhandene Ressourcen gezielt, um Kindern eine wichtige Kompetenz zu vermitteln. Und zwar gerade dann, wenn es andernorts an Schwimmzeiten fehlt. Mein Dank gilt allen Lehrkräften, Schwimmtrainer*innen und Helfer*innen, die diese Aktion möglich machen.“