Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) des Gesundheitsreferats setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in München gesund aufwachsen und gleiche Chancen auf Gesundheit haben. Ein jetzt im Gesundheitsausschuss des Stadtrats vorgestelltes Maßnahmen-Paket des Gesundheitsreferats soll dazu beitragen, den Dienst zu stärken. Es umfasst die Bereiche Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit, Ausbau der Vernetzung in der Stadtgesellschaft sowie Qualitätssicherung und fachliche Weiterentwicklung.
Ein konkreter erster Schritt ist das „Haus für Kinder- und Jugendgesundheit“ in der Hackenstraße 12, in dem voraussichtlich Anfang 2026 kinder- und jugendgesundheitliche Untersuchungen zur Einschulung und Leistungen der Schulärztlichen Sprechstunde angeboten werden. Zudem wurde eine eigene Bildmarke des KJGD entwickelt, die zukünftig auf allen Materialien des Gesundheitsreferats zu sehen ist.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen in München liegt mir gerade in dieser Zeit, in der viele Familien stark belastet sind, am Herzen. Viele Angebote und Akteur*innen setzen sich in der Stadt für die Gesundheit von jungen Menschen ein. Die Angebote des KJGD des Gesundheitsreferats leisten angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen dabei einen unschätzbaren Beitrag. Ich freue mich, dass diese unter der neuen gelungenen Bildmarke als eine Einheit erkennbar sind, und bedanke mich bei allen Akteur*innen für ihr großes Engagement. Mit dem geplanten ,Haus für Kinder- und Jugendgesundheit‘ in der Hackenstraße unterstreichen wir den hohen Stellenwert der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt.“
Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek: „Wir setzen uns mit den Angeboten des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes für die gesundheitliche Gleichberechtigung und Chancengleichheit ein. Diese Ziele dürfen wir unter den wachsenden gesellschaftlichen Belastungen und trotz der angespannten Haushaltslage nicht aus den Augen verlieren. Der starken Vernetzung und guten Zusammenarbeit aller Beteiligten kommen in diesen herausfordernden Zeiten eine besondere und zunehmende Bedeutung zu. Mit der Stärkung des KJGD unterstützen wir Maßnahmen und Vorhaben dieser wichtigen, interdisziplinären Kooperation mit allen Akteur*innen der Kinder- und Jugendgesundheit.“
Zu den Angeboten des KJGD zählen die Schwangerschaftsberatungsstelle, der Hausbesuchsdienst von Gesundheits- und Kinderkrankenpflegekräften sowie Familienhebammen und schulgesundheitliche Aufgaben wie die Schuleingangsuntersuchung. Darüber hinaus kümmert er sich um die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und das Thema Zahngesundheit.
Der KJGD ist darauf ausgerichtet, Herausforderungen zu begegnen, die mit der soziodemographischen Entwicklung der Stadt und den Auswirkungen der gesellschaftlichen Belastungen auf die Kinder- und Jugendgesundheit entstehen. Weitere aktuelle Vorhaben sind inklusive Maßnahmen, die den barrierefreien Zugang zu den Angeboten des KJGD ermöglichen und zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beitragen, sowie Maßnahmen zur Stärkung der kooperativen, interdisziplinären Zusammenarbeit im Kinderschutz.