Bürgermeisterin Verena Dietl hat zusammen mit dem Referenten für Arbeit und Wirtschaft, Dr. Christian Scharpf, sowie Vertreterinnen und Vertretern der Münchner Hochschulen den diesjährigen Hochschulpreis der Stadt München überreicht. Die Auszeichnung wird jährlich für herausragende universitäre Abschlussarbeiten an der Ludwig-Maximilians-Universität, der Technischen Universität und der Hochschule München vergeben. Der Hochschulpreis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Bürgermeisterin Verena Dietl: „Der Hochschulpreis der Stadt München wird seit dem Jahr 1993 vergeben und ist damit ein Beispiel für die traditionell enge Verbindung der Stadt München und den Hochschulen.“
Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft: „Die ausgezeichneten Arbeiten treffen den Nerv unserer Zeit und zeigen, wie viel Innovationskraft und Engagement in Münchens Hochschullandschaft steckt. Ein echter Gewinn für unseren Wissenschafts- und Innovationsstandort.“
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Bürgermeisterin Verena Dietl und Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft, mit den Preisträger*innen (v.l.) Laura Steffl, Dr. Patricia Stainer und Dr. Roland Reitberger (Foto: Michael Nagy/Presseamt)
Der Hochschulpreis an der Hochschule München wurde an Laura Steffl für ihre Masterarbeit „Lebenszyklusanalyse von Asphaltstraßen“ verliehen. Die Arbeit untersucht Asphalteinbaumethoden auf ihre Umwelteinflüsse mittels Bilanzierung und Analyse des Global Warming Potentials. Dabei werden Optimierungsmöglichkeiten für den städtischen Asphaltstraßenbau beschrieben. Zudem werden durch die Arbeit münchenspezifische Daten in einem bisher nicht verfügbarem Detaillierungsgrad bereitgestellt, die bei künftigen Planungsprozessen helfen, CO₂-Emissionen zu senken und so die städtischen Klimaziele zu erreichen.
Der Hochschulpreis an der Ludwig-Maximilians-Universität München wird in diesem Jahr an Dr. Patricia Stainer für ihre Dissertation „Marketing für Musiktheater: von der Barriere zur Brücke für junge Nicht-Besucher?“ vergeben. Die Arbeit untersucht, ob die aktuelle Außenkommunikation für junge Menschen attraktiv ist, oder ob sie durch das aktuelle Marketing sogar eher abgehalten werden, ins Theater zu gehen. Am Ende leitet die Autorin in ihrer Dissertation eine Strategie für ein zielgerichtetes, an jungen Menschen ausgerichtetes Theatermarketing ab.
Den Hochschulpreis an der Technischen Universität München erhielt Dr. Roland Reitberger für seine Dissertation „Multikriteriell optimierte Entscheidungsunterstützung in der Quartiersentwicklung“. Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen von Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung zwischen den Gebäuden und dem Außenraum. So soll für die Quartiersentwicklung insgesamt eine Entscheidungshilfe entstehen, ob eine Fläche für Wohnen, Grünanlagen, Mobilität oder Energieerzeugung genutzt werden soll. Hierzu werden Quartiersmodelle entwickelt, um die gegenseitige Beeinflussung, Konkurrenz und Auswirkung für das Stadtquartier zu testen.
Weitere Informationen zum Hochschulpreis unter https://stadt.muenchen.de/infos/hochschulpreis.html.
Achtung Redaktionen: Weitere Bilder von der Preisverleihung sind bei der Pressestelle des Referates für Arbeit und Wirtschaft per E-Mail an presse.raw@muenchen.de erhältlich.