Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung hat den Rahmenplan „Photovoltaik und Erneuerbare Energien Olympiadorf München“ fertiggestellt. Dieser definiert Flächen, die für die Stromerzeugung geeignet und wirtschaftlich sinnvoll sind und legt Gestaltungsvorgaben für die Anlagen fest. Ferner bietet er Hilfestellung in technischen Fragen der Umsetzung und Antragstellung. Für den Rahmenplan wurde das Solarpotenzial im Olympiadorf ermittelt und mit den Parametern Denkmalschutz, Statik, Dachbegrünung, Urheberrecht und technischen Aspekten abgeglichen. Im Prozess wurde auch die bevorstehende Nominierung zum UNESCO-Welt- erbe für den Olympiapark mitgedacht.
Das Projekt wurde gemeinsam initiiert von der Einwohner-Interessen-Gemeinschaft Olympiadorf e.V. und dem Projekt Olytopia des Vereins rehab republic sowie der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt München, die als Auftraggeberin fungierte. 60 Prozent der Kosten wurden vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege im Rahmen des Kommunalen Denkmalkonzepts für den Olympiapark übernommen.
Den Rahmenplan seit Juli 2024 entwickelt hat eine interdisziplinär besetzte Planungsgemeinschaft aus den Büros Auer Weber Assoziierte GmbH (Architektur), Drees & Sommer SE (Photovoltaik und Erneuerbare Energien-Konzepte), Sailer Stepan Tragwerksteam GmbH (Tragwerksplanung), Uniola GmbH (Landschaftsarchitektur) und stauss processform gmbh (visuelle Kommunikation) in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege. Außerdem wurden die Bewohner*innen über mehrere Veranstaltungen in die Entwicklung eingebunden.
Das Handbuch zum Rahmenplan, welches die Analyse und die Ergebnisse für die Bewohner*innen und Eigentümer*innen verständlich darstellt, ist unter https://stadt.muenchen.de/infos/denkmalschutz-solaranlagen.html, unter www.muenchen.de/olympiapark sowie auf den Webseiten der Projektpartner einsehbar.