Das NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, lädt am Sonntag, 24. August, um 11 Uhr zum Rundgang durch die Ausstellung „München und der Nationalsozialismus“ ein. Dieser umfasst die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die besondere Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945.
Der Rundgang beginnt zeitlich am Ende des Ersten Weltkriegs in München. Ausgehend von der Novemberrevolution 1918 beschäftigt er sich mit der Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP und widmet sich den Funktionsweisen des NS-Staats sowie den Lebensbedingungen in München während des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen: Warum spielte gerade München eine so bedeutende Rolle? Welche Personengruppen wurden in der NS-Zeit ausgegrenzt und verfolgt? Wer war dafür verantwortlich und wie verhielt sich die Mehrheit der Gesellschaft?
Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist keine Anmeldung notwendig. Plätze werden ab 15 Minuten vor Beginn vor Ort vergeben. Treffpunkt ist im Foyer des NS-Dokumentationszentrums. Der Rundgang durch die Ausstellung findet aktuell jeden Sonntag um 11 Uhr statt, ab dem 15. September zudem auch wieder um 14 Uhr.
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