Eine Stadt, die nach dem Schwammstadtprinzip aufgebaut ist, speichert Regenwasser, anstatt es schnell in die Kanalisation abzuleiten. Dadurch schützt sie vor den Folgen von Starkregenereignissen, durch die Verdunstungskälte aber auch vor Hitze. Wichtige Elemente sind Grünflächen, begrünte Dächer und Fassaden, wasserdurchlässige Oberflächen, Teiche und Mulden.
Eine Exkursion des Referats für Klima- und Umweltschutz und der Münchner Stadtentwässerung am Donnerstag, 18. September, von circa 17 bis 19 Uhr, zeigt, wie Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Sinne der Schwammstadt im „Neubauquartier“ Freiham umgesetzt wurden. Start- und Treffpunkt ist an der Kreuzung Aubinger Allee und Otto-Meitinger-Straße. Endpunkt: Platz am Hans-Clarin-Weg. Die Streckenlänge beträgt rund 1,5 Kilometer.
Anhand anschaulicher Beispiele erfahren die Teilnehmer*innen, wie die klimaresiliente Gestaltung in Freiham gelingen konnte und welche Herausforderungen damit verbunden sind. Zudem wird erläutert, wie „grüne“ und „blaue“ Maßnahmen im Rahmen der sich verändernden klimatischen Bedingungen eine positive Wirkung entfalten. Die Runde macht deutlich, dass Räume mit mehreren Funktionen und smarte Mehrfachnutzungen von Grünflächen viele Vorteile bieten – für die Gesellschaft, fürs Mikroklima und für die Ökologie.
Was Teilnehmer*innen von der Exkursion mitnehmen:
-Konkrete Vorstellungen von Klimaanpassungsmaßnahmen im privaten und öffentlichen Raum
-Einblicke in die klimaresiliente und städtebauliche Gestaltung des ersten Realisierungsabschnitts in Freiham
-Austausch mit Gleichgesinnten
-Kleine Erkundung mit großem Impact – fürs eigene Wohnumfeld und das Stadtklima
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Bürger*innen aus Freiham und Interessierte aus der näheren Umgebung
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf maximal 15 Personen beschränkt. Eine Anmeldung ist daher erforderlich unter:
https://veranstaltungen.muenchen.de/rku/veranstaltungen/exkursion-schwammstadt/