Am Donnerstag, 18. September, um 19 Uhr findet im Salon Hildebrand der Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Straße 23, ein Poetik Salon unter dem Titel „Was ist Lesen?“ statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Angesichts einer zeitgenössischen, von kommerziellen Interessen geleiteten Lesekultur setzt der vierte Poetik Salon bewusst einen Kontrapunkt und eröffnet eine neue Perspektive. Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle das Lesen in der eigenen Biografie spielt, welche Spuren es hinterlässt – jenseits von Trendthemen und Erwartungshaltungen. Inspiriert von einem Gedanken des argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges – dass nicht das Schreiben, sondern das Lesen den Menschen prägt – diskutieren Katrin Lange (Literaturhaus München) und Frieder von Ammon (Ludwig-Maximilians-Universität München) gemeinsam mit dem Publikum über den Stellenwert von Lektüre.
Der Poetik Salon ist ein offenes Gesprächsformat, das seit 2023 von Dagmar Leupold und Norbert Niemann in der Monacensia kuratiert wird. Gemeinsam mit wechselnden Gästen widmen sich die Abende der Frage, welche Rolle Literatur in der Gesellschaft spielt.
Weitere Infos zur Monacensia unter http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia.
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