Der Stadtrat hat heute den Weg für die Planung einer neuen Anlage zur thermischen Abfallbehandlung am Standort Heizkraftwerk München Nord (HKW Nord) in Unterföhring freigemacht. Mit dem Planungsbeschluss wird der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) beauftragt, gemeinsam mit den Stadtwerken München (SWM) die konkreten Planungen für eine Nachfolgeanlage des bestehenden Blocks 3 aufzunehmen. Block 3 der bestehenden Müllverbrennungsanlage wurde 1983 in Betrieb genommen und wird nach über 50 Jahren Betriebszeit das Ende seiner technischen Lebensdauer erreichen. Um die Entsorgungssicherheit für München und die Landkreise langfristig zu gewährleisten, ist ein Ersatz unabdingbar. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für 2035 vorgesehen.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Mit dem heutigen Beschluss stellen wir sicher, dass München auch in Zukunft über eine leistungsfähige, klima- und umweltfreundliche Abfallverwertung verfügt. Die neue Anlage wird nicht nur effizienter arbeiten, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“
Im Vorfeld der Entscheidung hatte der AWM die SWM mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Diese bestätigt das Potenzial am Standort und weist aus, dass durch moderne Technik künftig eine höhere Menge an Strom und Wärme aus dem gleichen Input erzeugt werden kann.