Die Stadt München fördert die freie Tanz- und Theaterszene 2026 mit rund 1,3 Millionen Euro. Der Kulturausschuss des Stadtrats hat jetzt die Förderung von 40 Projekten der Szene beschlossen. Eingegangen waren insgesamt 173 Anträge. Zwei Fachjurys hatten, zusammen mit Jurymitgliedern aus dem Stadtrat, hierzu in mehreren Sitzungen Vorschlagslisten erarbeitet.
Der größte Anteil entfällt dabei auf 15 Einzelprojektförderungen, davon acht Theaterproduktionen und sieben Tanzprojekte. Zudem werden drei Debütförderungen im Bereich Tanz und fünf im Bereich Theater sowie 17 Arbeits- und Fortbildungsstipendien im Bereich Tanz und Theater vergeben.
Kulturreferent Marek Wiechers: „Der Kulturausschuss fördert trotz der hohen Konsolidierungsvorgaben auch 2026 die Münchner Tanz- und Theaterszene. Dies ist ein wichtiges Zeichen für die Künstler*innen der Darstellenden Künste, denn sie gestalten auf unvergleichliche Weise das kulturelle Leben der Stadt mit und erweitern den gesellschaftlichen Dialog über zentrale Themen unserer Zeit. Ich setze mich entschieden dafür ein, die Förderung der freien darstellenden Kunst kontinuierlich zu unterstützen.“
Gefördert werden folgende Einzelprojekte für Freie Theaterschaffende: „Triggerland / Geheimplan gegen Deutschland (AT)“ von Caner Akdeniz, „kein tanz kein fest“ der Bairischen Geisha GbR, „Der gute Mensch von Sezuan“ der Freien Bühne München e.V., „Cosmo (AT)“ von Christiane Huber, „Königin(nen)“ von Lulu Obermayer, „Ersatzverwandte (AT)“ von Benjamin Truong, „Scores That Keep Our Friendship Alive“ von Lucy Wilke und Pawel Dudus sowie „DISASTER DRILL (AT)“ von Oliver Zahn. Debütförderungen für Freie Theaterschaffende erhalten das Kollektiv beziehungsweise (GbR) für „HOPE (AT) Ein Nachtstück“, Julia Martina Panholzer für „Love is not Enough (AT)“, Klara Pfeiffer für das Projekt „Goldclit“, Teresa Rizos für „Wunden lecken“ und Yue Ying für die Produktion „spiel(t) raum“.
Arbeits- und Fortbildungsstipendien im Bereich Theater erhalten für ihre Projekte Sandra Chatterjee für „Recherche zu den ‚Origins of Racism‘“, Anna Gschnitzer für „Mother Nature’s Bitch“, Martin Kindervater für „In der Sache Manga Bell“, Verena Stefanie Konietschke für das Vorhaben „ZWISCHEN GLAMOUR UND GROLL / Drag-Kings und die gesellschaftliche Herausforderung durch den Hass“, Bülent Kullukcu für „AUTOPUT“, Cornelia Maschner für „Der Bastard – eine Recherche“, Pandora Pop GbR für „Khí – The Homecoming – Eine performative Rückführung“, Sahar Rahimi für „Monster“ sowie Marion Weber für das Projekt „Maintaining Maintenance Art (AT)“.
Im Bereich Freie Tanzschaffende erhalten eine Förderung für Einzelprojekte „About TIME (AT)“ von Cristina D‘Alberto, „Revisit, Unravel & Re- newal (AT)“ von Stephan Herwig, „Joan of Arc“ von Hannah Kriesmair, „NAMI“ von Jin Lee, „Making of an Animal (AT)“ von Quindell Orton, „just what is it… (AT)“ von Micha Purucker und „THIS TOMORROW (AT)“ der Riess Neustadt GbR.
Debütförderungen im Bereich Tanz erhalten Erica D‘Amico für „ECLISSI 143“, Sascha Paar für „HEIMATKÖRPER“ sowie Aya Sone für „Sense of Place – Tanzsolo im filmischen Gewand mit digitaler Bearbeitung“. Arbeits- und Fortbildungsstipendien im Bereich Tanz erhalten für ihre Projekte Léonard Engel für „Ekstase als verkörpertes Bewusstsein“, Stephanie Felber für „Körpergedächtnis“, Georgsson Jammeh und Marie Amie N Dey für „Somatic Abolitionism / Weiterbildung“, Kolja Huneck für „Wachs & Wasser – Zirkus zwischen Form und Formbarkeit“, Andrea Marton für „Throw a stone into the water“, Emmanuelle Rizzo für „Movement Diary – Postpartum“, service not included GbR für „UNTITLED 1, 2 step (Arbeitstitel)“ und Tortelli & Wurm GbR für „STATIC NOISE – Eine Recherche“.
Ausführliche Informationen und Jurybegründungen unter http://www.muenchen.de/darstellende-kunst