München bleibt auch in Zukunft eine attraktive, dynamische Großstadt, die zahlreiche Menschen und Unternehmen anzieht. In den kommenden Jahren ist daher von einer Zunahme an Erwerbstätigen auszugehen. Das ist das zentrale Ergebnis des aktuellen Berichts „Erwerbstätige in München – Erwerbstätigenprognose von 2022 bis 2040 in den Stadtbezirken und Stadtbezirksteilen“, den das Referat für Stadtplanung und Bauordnung nun veröffentlicht hat.
Die Entwicklung ist sowohl bemerkenswert als auch herausfordernd: Die kleinräumige Prognose rechnet bis zum Jahr 2040 mit einem Anstieg um mehr als 200.000 Erwerbstätige, was die Gesamtzahl der in München Beschäftigten auf 1,42 Millionen anhebt. Besonders der Bereich „Information und Kommunikation“ trägt diesen Zuwachs. Für diesen Sektor wird bis 2040 ein Anstieg von 42 Prozent im Vergleich zu 2022 prognostiziert. Zudem zeigt die Prognose, dass die bestehende Verteilung der Beschäftigten in der Stadt weitgehend erhalten bleiben wird und in allen Stadtbezirken mit einem Anstieg der Erwerbstätigen zu rechnen ist. Der Prognose zufolge kommen im Stadtbezirk Schwabing-Freimann (plus 34.000 Erwerbstätige) besonders viele Erwerbstätige hinzu. Für Feldmoching-Hasenbergl wird mit einem Plus von 38 Prozent (plus 7.000 Erwerbstätige) das stärkste prozentuale Wachstum prognostiziert.
Die kleinräumige Erwerbstätigenprognose ist für die Landeshauptstadt eine wichtige Planungsgrundlage, zum Beispiel für Verkehrsanalysen und -prognosen. Der Stadt wird damit eine notwendige Datenbasis bereitgestellt, um das Wachstum Münchens aktiv und verantwortungsbewusst durch eine zukunftsweisende Stadtentwicklungsplanung gestalten zu können. Sie sorgt für einen Ausgleich der Interessen – damit München eine lebenswerte „Stadt im Gleichgewicht“ für alle Menschen bleibt. Der Bericht ist unter https://stadt.muenchen.de/infos/stadtoekonomie-muenchen.html abrufbar.