Schließung des „Stäbli“-Bads II – Ausweichstandorte für das Training der betroffenen Schwimm- und Tauchsportvereine gefunden?
Anfrage Stadtrats-Mitglieder Delija Balidemaj, Alexandra Gaßmann, Ulrike Grimm, Veronika Mirlach und Matthias Stadler (Stadtratsfraktion der CSU mit FREIE WÄHLER) vom 8.4.2025
Antwort Referat für Bildung und Sport:
Auf Ihre Anfrage vom 8.4.2025 nehme ich Bezug.
Sie haben Ihrer Anfrage folgenden Text vorausgeschickt:
„Das Bad Forstenrieder Park („Stäbli“-Bad) schließt am 12. April 2025. Neben der Bevölkerung verlieren auch Schwimm- und Tauchvereine ihre Trainingsmöglichkeiten und müssen ihr Sportangebot u.U. massiv einschränken. Bisher ist noch nicht klar, wo diese Vereine neue Trainingsmöglichkeiten bekommen. Dies betrifft auch den Amateur-Wettkampf-Sport, wo bspw. ein betroffener Verein seit Jahren mit einer Mannschaft in der Bundesliga spielt.“
Zu den von Ihnen gestellten Fragen kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:
Frage 1:
Wann wurden die Schwimm- und Tauchsportvereine über die Schließung informiert?
Antwort:
Nach Mitteilung der Stadtwerke München (SWM) wurden die betroffenen Vereine erstmalig im Oktober 2024 über die Pläne zur Schließung des Bades Forstenrieder Park informiert. Im Februar 2025 erfolgte eine weitere Information über den voraussichtlichen Zeitpunkt der Schließung im zweiten Quartal 2025. Mitte März 2025 wurden die Vereine dann durch die SWM über den konkreten Termin informiert.
Frage 2:
Wurden den Vereinen frühzeitig geholfen, neue Trainingsmöglichkeiten zu finden oder werden sie „einfach vor die Tür gesetzt“?
Antwort:
Den betroffenen Vereinen wurde im Februar 2025 sowie im März 2025 angeboten, sich bezüglich Ersatzzeiten in anderen M-Bädern an die SWM bzw. an das Zentrale Immobilienmanagement des Referates für Bildung und Sport (RBS) zu wenden.
Frage 3:
Wenn nicht, wie beabsichtigt das Referat für Bildung und Sport die Vereine zu unterstützen?
Antwort:
Das Referat für Bildung und Sport, Zentrales Immobilienmanagement hat den betroffenen Vereinen Ersatzzeiten in städtischen Schulschwimmbädern angeboten, soweit in den M-Bädern keine ausreichenden Ersatzzeiten zur Verfügung standen. Der Verein für volkstümliches Schwimmen sowie der Männerschwimmverein haben Ersatzzeiten in einem Schulschwimmbad erhalten. Mit dem TSV Solln befindet sich das Zentrale Immobilienmanagement noch in der Abstimmung. Die übrigen Vereine haben ausreichende Ersatzzeiten in anderen M-Bädern erhalten.
Frage 4:
Wie wird sichergestellt, dass die Schwimm- und Tauchsportvereine in München genügend Trainingsmöglichkeiten haben, sollte das „Stäbli“-Bad nicht neu errichtet werden?
Antwort:
Die SWM sowie das Zentrale Immobilienmanagement haben den von der Schließung des „Stäbli“-Bades betroffenen Sportvereinen entsprechende Ersatzzeiten in M-Bädern bzw. Schulschwimmbädern zur Verfügung gestellt. Die Schließung des Bades konnte somit im Hinblick auf den Vereinssport vollumfänglich kompensiert werden.
Ich bitte um Kenntnisnahme der vorstehenden Ausführungen und gehe davon aus, dass die Angelegenheit damit abgeschlossen ist.