Das Baureferat hat die neue Jugendspielfläche an der Neuherbergstraße „Spielplatz Nordhaide Ost“ fertiggestellt. In den letzten zwölf Monaten haben die Expert*innen der Hauptabteilung Gartenbau die circa 1,6 Hektar große Grünfläche mit Jugendspielplatz grundlegend modernisiert und vielfältige Spiel-, Sport- und Aufenthaltsangebote geschaffen. Entstanden ist ein neuer, attraktiv gestalteter Jugendspielbereich mit vielfältigen Sportangeboten – der auch viele erwachsene Nutzer*innen ansprechen wird. Das Baureferat hat die veraltete Skateanlage so erneuert, dass sie nun für Anfänger*innen und auch für fortgeschrittene Skater*innen attraktiv ist und das städtische Skateplatz-Portfolio sinnvoll ergänzt. Ebenfalls ein neues und bereits intensiv in Anspruch genommenes Angebot für Rollsportbegeisterte ist der nun asphaltierte und damit ganzjährig nutzbare Pumptrack. Bereits seit Mitte Juli können seine Wellen, Jumps und Steilkurven befahren werden – mit dem Fahrrad, insbesondere Dirtbikes, aber auch mit Scootern oder Inlinern.
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Die neue Jugendspielfläche an der Neuherbergstraße (Foto: Baureferat)
Zwei asphaltierte Kleinspielfelder für Basketball und Fußball, die frei bespielbare Rasenfläche, zum Beispiel für Volleyball, und die multifunktionale Fläche, auf der es sich turnen, tanzen oder Yoga machen lässt, gehören ebenso zum neuen Spiel- und Sportangebot. Eine Calisthenics-Anlage für Fitness- und Kraftsport unter freiem Himmel sowie Parkour-Elemente komplettieren das Aktiv-Angebot.
Zum Verweilen und Chillen laden die Hängematten und die zwei Jugendunterstände ein, ebenso weitere Sitzgelegenheiten und Picknicktische. Ein neuer Trinkbrunnen sorgt für Erfrischung.
Den Bereich erschließt ein barrierefreier Weg. Auch das inklusive Trampolin, die unterfahrbaren Tischtennisplatten und die ebenfalls mit Rollstuhl nutzbaren Picknicktische tragen dem Leitgedanken der Barrierefreiheit Rechnung.
Die Jugendspielfläche grenzt an das Naturschutzgebiet „Panzerwiese und Hartelholz“, was eine Reihe mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmter naturschutzfachlicher Maßnahmen erforderlich gemacht hat. Für die Monate November bis Februar ist eine Bedarfs-Beleuchtung der Skateanlage vorgesehen von 6 Uhr in der Früh bis 22 Uhr am Abend. Per Knopfdruck können die Nutzer*innen diese selbst anschalten, was unnötige Lichtemission reduziert.
Außerdem legt das Baureferat (Gartenbau) noch in diesem Jahr im Anschluss an den bestehenden Weg artenreiche Blühwiesen an und ergänzt zusätzliche Sträucher. 90 neue, standortgerechte Bäume spenden an hei-ßen Tagen Schatten. Ein Hügel aus wiederverwendetem Aushubmaterial bietet Aussicht und im Winter die Möglichkeit zum Rodeln.
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Die planerischen Leitgedanken waren unter anderem das Zusammenspiel von Menschen mit und ohne Behinderung sowie das gleichberechtigte Spiel von Jungen und Mädchen. Die Ideen, Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, vor allem bei der Neugestaltung der Skateanlage, sind in die Planung mit eingeflossen.“
Das Planungskonzept wurde mit dem Städtischen Beratungskreis für barrierefreies Planen und Bauen sowie der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt.
Achtung Redaktionen: Mehr Informationen sind zu finden im Beschluss des Bauausschusses des Stadtrats vom 8. Oktober 2024 (Sitzungsvorlage Nr. 20-26 / V 14656).