Die Einrichtung „AWO‘s Fredl“ ist seit 1993 ein zentraler Anlaufpunkt für junge Menschen im Alter von 10 bis 21 Jahren im Münchner Westen. Nach drei Jahrzehnten in einer provisorischen Containeranlage erfüllt ein Neubau nun moderne Standards und bietet einladende Räume für Kinder und Jugendliche. Bürgermeisterin Verena Dietl und Florian von Brunn, Vorstandsvorsitzender der AWO gGmbH München, dem Träger der neuen Einrichtung, eröffnen am Dienstag, 14. Oktober, offiziell die neue Freizeitstätte „AWO‘s Fredl“ in der Bodenseestraße 188 am Westkreuz. Die Eröffnungsfeier steht unter dem Motto „Neue Räume – Neues AWO´s Fredl“. Das Projekt ist ein Gemeinschaftswerk aus Stadt sowie der Regierung von Oberbayern und dem Bayerischen Jugendring. Bürgermeisterin Verena Dietl: „Das neue Gebäude ,AWO‘s Fredl‘ wird im Münchner Westen sehnlichst erwartet. Hier können Kinder und Jugendliche ihre Freizeit gestalten, an sportlichen Aktivitäten teilnehmen, kreative Workshops besuchen oder einfach Zeit miteinander verbringen. Wir brauchen Orte, die junge Menschen sich aneignen können, und wo sie Raum finden für Begegnung, Kreativität und Gemeinsames.“ Die Gebäudeübergabe an den Träger hatte bereits im Juni 2024 stattgefunden. Nach der Errichtung des Neubaus konnten die ersten pädagogischen Angebote bereits im August 2024 starten.
Der Neubau ist Teil des Sanierungsgebiets Neuaubing-Westkreuz und steht für eine zukunftsorientierte bauliche Gesamtentwicklung. Mit zeitgemäßen Räumlichkeiten und notwendiger Infrastruktur schafft die neue Freizeitstätte ein Umfeld, in dem Kinder und Jugendliche sich entfalten, lernen und wachsen können. Ein innovatives Raumnutzungskonzept ermöglicht es älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen, selbstverwaltete Angebote zu entwickeln. Der selbstverwaltete Jugendraum im Neubau bietet die Möglichkeit zur Eigenverantwortung und fördert die Entwicklung sozialer Kompetenzen bei jungen Menschen.
Die Investitionskosten für den Neubau belaufen sich auf über 7,9 Millionen Euro. Zusätzlich wurden 200.000 Euro für die Erstausstattung ausbezahlt. Bund und Land haben das Projekt mit Finanzhilfen in Höhe von 980.000 Euro aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ bezuschusst. Der Bayerische Jugendring hat für den Neubau der Einrichtung Zuwendungen in Höhe von über 500.000 Euro aus den Mitteln des Kinder- und Jugendprogramms der Bayerischen Staatsregierung gewährt. Die Freizeitstätte wurde von Anfang an vom Sozialreferat/Stadtjugendamt gefördert. Das jährliche Fördervolumen im Jahr 2025 beträgt rund 300.000 Euro.