Das Münchner Stadtmuseum lädt am Donnerstag, 16. Oktober, von 12.30 bis 13 Uhr zu einer Lunch-Break-Führung durch das Kapitel „Racist City“ der Ausstellung „What the City. Perspektiven unserer Stadt“ im historischen Zeughaus des Stadtmuseums am St.-Jakobs-Platz ein. Kurator Dr. Simon Goeke, wissenschaftlicher Mitarbeiter für Migrationsgeschichte, gibt Einblicke in Entstehung, Inhalte und Hintergründe des Ausstellungskapitels. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Festival ausArten statt.
Seit den Olympischen Sommerspielen 1972 gilt München als weltoffen, vielfältig und tolerant. Die Stadt geht regelmäßig gegen Neonazis, Faschismus und rechte Gewalt auf die Straße. Doch gleichzeitig sind in keiner anderen deutschen Stadt in den letzten Jahrzehnten so viele Menschen durch rassistisch und antisemitisch motivierte Anschläge getötet worden. Das Kapitel „Racist City“ stellt diese unbequeme Realität ins Zentrum: Es erinnert an die Attentate und Morde, zeigt den rassistischen Alltag in der Stadt, demagogische Politiken und Strategien des Antirassismus – und gibt antirassistischen Akteur*innen aus München Raum.
Die Teilnahme ist kostenfrei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Der Treffpunkt ist im Eingangsbereich der Ausstellung „What the City“ am St.-Jakobs-Platz.