In der Reihe „Film und Psychoanalyse“ steht im Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, am Sonntag, 19. Oktober, um 17 Uhr der dystopische Science Fiction-Action-Thriller „Snowpiercer“ von Bong Joon-ho auf dem Programm. Im Anschluss findet eine Diskussion statt.
Im Jahr 2031 rast ein enormer Zug nonstop um eine eiszeitliche, vollkommen leblose Erde. Technische „Abhilfe“ ließ die Erderwärmung ins Gegenteil umkippen. Im Zug, dessen Funktion als Perpetuum Mobile das Überleben sichert, sind alle Überlebenden der Erde zwar zusammen eingepfercht, aber durch ein rigides Klassensystem voneinander getrennt: Je weiter vorne man untergebracht ist, desto angenehmer lebt man. Folgerichtig kommt es in der „Unterklasse“ nach Kinderraub und grausamen Bestrafungen zu einem Aufstand unter der Führung des zornigen Curtis (Chris Evans) und des alten Gilliam (John Hurt).
Der Eintritt kostet 6 Euro beziehungsweise 4 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ. Der Kartenvorverkauf ist im Voraus online oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen.
Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.