„Die Klimakrise als koloniales Erbe: Was müssen wir für die Zukunft lernen?“ – das ist der Titel einer Podiumsdiskussion, die am Samstag, 18. Oktober, um 19 Uhr im Bellevue di Monaco stattfindet und im Livestream übertragen wird. Sie ist Teil der Reihe „München Global Engagiert“ des Münchener Klimaherbstes (https://klimaherbst.de) und des Festivals ausARTen – Perspektivwechsel durch Kunst (https://ausarten.org). Die Diskussion beleuchtet, wie Kolonialismus und Rassismus mit der Klimakrise verknüpft sind. Sie richtet den Blick auf bestehende koloniale Machtstrukturen, die Rohstoffausbeutung, Emissionshandel und den Umgang mit den Folgen des Klimawandels beeinflussen. Zugleich wird diskutiert, wie koloniale Muster in der globalen Klimapolitik und im Klimaaktivismus fortbestehen und wie sie nachhaltig aufgebrochen werden können. Auf dem Podium diskutieren Dante Davis (BUND Jugend), Sename Koffi Agbodjinou (Autor, Tech-Aktivist und Unternehmer) und Maria Gabriela Morales Vidal (klima.gerecht.machen). Moderiert wird die Veranstaltung von Mariette Nicole Afi Amoussou (Beraterin und Trainerin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit).
Der Abend klingt mit Musik und kreativen Texten zu Klima- und sozialer Gerechtigkeit aus. Weitere Infos und den Livestream-Link gibt es unter www.pi-muenchen.de/veranstaltungsreihe-muenchen-global-engagiert.