Das NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, lädt zu folgenden Veranstaltungen ein:
- Am Dienstag, 18. November, 17.30 Uhr, findet der Kuratorenrundgang durch die Ausstellung „… damit das Geräusch des Krieges nachlässt, sein Gedröhn“ statt. Die Ausstellung versammelt zeitgenössische Kunstwerke, die sich mit den Nachwirkungen von Kriegen innerhalb und außerhalb Europas seit 1945 beschäftigen, und fragt danach, wie historische Gewalt nachhallt. In dem Rundgang stellt Kurator Chris Reitz ausgewählte Kunstwerke vor. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
- Am Mittwoch, 19. November, wird ab 19 Uhr der Film „I dance, but my heart is crying“ gezeigt. Er bringt Kompositionen zurück, die in den 1930er-Jahren von jüdischen Künstler*innen in Berlin aufgenommen und in der Nacht des 9. November 1938 vollständig vernichtet wurden. Jahrzehntelang galt dieses musikalische Erbe als verschollen. Der Film lässt die Musik in neuer Form erstrahlen und erzählt zugleich vom Schicksal jener Künstler*innen, die ein kraftvolles kulturelles Vermächtnis hinterlassen haben. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Co-Produzenten Yves Kuglmann und dem Klezmer-Punk-Musiker Daniel Kahn statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter nsdoku.de/programm erforderlich.
Weitere Informationen unter nsdoku.de/programm. Informationen zur Barrierefreiheit unter nsdoku.de/barrierfreiheit.