Der Referent für Arbeit und Wirtschaft Dr. Christian Scharpf hat zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Münchner Hochschulen und Akademien den Hochschulpreis des Referats für Arbeit und Wirtschaft verliehen. Dieser Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr auf folgende drei Preisträgerinnen aufgeteilt:
KSH – Katholische Stiftungshochschule
Melanie Marwitz wurde für ihre Bachelorarbeit „Zugang zu und Inanspruchnahme von ambulanten Hebammenleistungen – Status Quo und Identifizierung von Maßnahmen zur Verbesserung von Zugang und Inanspruchnahme in Stadt und Landkreis München“ ausgezeichnet. Die Arbeit entwickelt neue Ideen, Methoden und praxisnahe Lösungsansätze, um die ambulante Hebammenversorgung voranzubringen. Die Arbeit wurde ausgezeichnet, weil sie für eine Bachelorarbeit ein herausragendes wissenschaftliches Niveau und zudem eine hohe Relevanz für die Stadt hat.
FOM – Hochschule für Oekonomie und Management
Stefanie Huber wurde für ihre Masterarbeit „Einsatz von künstlicher Intelligenz am Beispiel einer Unternehmensberatung“ ausgezeichnet. Die Arbeit entwickelt neue Ansätze zum Einsatz von KI am Beispiel Consult.in.M, der internen Organisationsberatung der Stadt. Die Arbeit wurde prämiert, weil sie einen Beitrag zur Integration von KI-Anwendungen im innerstädtischen Beratungsprozess leistet und so dazu beiträgt, den Einsatz von KI-Anwendungen in Arbeitsweisen und Prozessen zu fördern.
HfPol – Hochschule für Politk
Barbara Dias Carneiro wurde für ihre Masterarbeit „The role of science-policy interface in urban climate governance: Investigating how data and research influence Munich, Zurich and Paris” ausgezeichnet. Die Arbeit analysiert, wie wissenschaftliche Ergebnisse besser in den Prozess politischer Entscheidungsfindung einfließen können. Insbesondere das Kapitel zum Thema „Framing“ ist für die Stadtverwaltung von großer Bedeutung. Dabei geht es um die Frage der Interpretation, Erläuterung und Übertragung wissenschaftlicher Daten in aussagekräftige Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für die Politik.
Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft: „Herzlichen Glückwunsch an die Preisträgerinnen unseres Hochschulpreises! Ich freue mich, dass wir dieses Jahr drei herausragende Abschlussarbeiten von Münchner Hochschulen und Akademien auszeichnen konnten. Obwohl sie in den Themen und der Herangehensweise ein breites Spektrum abdecken, eint sie Folgendes: Ihr hohes wissenschaftliches Niveau und die Relevanz für die Stadt München oder die Stadtverwaltung.“
Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft, zusammen mit (v.l.) Prof. Dr. Miranda Schreurs, Hochschule für Politik (stellvertretend für die Preisträgerin Barbara Dias Carneiro), und den Preisträgerinnen Stefanie Huber und Melanie Marwitz (Foto: Referat für Arbeit und Wirtschaft)