Der diesjährige Tukan-Preis wird am Dienstag, 2. Dezember, 19 Uhr, im Literaturhaus, Salvatorplatz 1, bei einer öffentlichen Preisverleihung von Stadtrat Sebastian Weisenburger (Fraktion Die Grünen – Rosa Liste – Volt) in Vertretung des Oberbürgermeisters und Kulturreferent Marek Wiechers an Pierre Jarawan für seinen Roman „Frau im Mond“ überreicht. Die Leiterin des Tukan-Kreises Helga Beck spricht Grußworte. Die Laudatio hält die Sängerin und Poetry Slammerin Fee Brembeck. Der Preisträger liest aus seinem ausgezeichneten Roman. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von Rabih Lahoud und Matthias Kurth. Der Eintritt ist frei. Der mit 8.000 Euro dotierte Tukan-Preis zeichnet jährlich eine sprachlich, formal und inhaltlich herausragende literarische Neuerscheinung aus. In die Auswahl kommen alle belletristischen Veröffentlichungen von Münchner Autorinnen und Autoren.
Die Jury begründete ihre Entscheidung wie folgt (Auszug):
„Hier wagt ein Vertreter der jungen Gegenwartsliteratur die Langstrecke, vertraut ganz nonchalant auf die alte Magie des Erzählens – und darauf, dass ihm die Leser*innen ausreichend Lebenszeit schenken. Was nicht selbstverständlich ist, denn Pierre Jarawan scheut weder Umwege noch kühne Ausschweifungen, in denen man sich verlieren könnte. Doch er behält er alle Fäden in der Hand, soviel in den 100 Jahren kanadisch-libanesischer Geschichte, die sein Roman umspannt, auch geschieht. (…) ‚Frau im Mond‘ ist bildintensiv erzählt, in warmem, leichtem Ton, denn Jarawan liebt seine Figuren.“
Ausführliche Informationen unter www.muenchen.de/tukanpreis.