München treibt den Ausbau dringend benötigter Sporthallen weiter voran. Der Sportausschuss des Stadtrats hat die Verlängerung des Sonderförderprogramms zur Verringerung des Sporthallendefizits bis Ende 2030 beschlossen. Damit können große Vereinsprojekte weiterhin gezielt unterstützt werden. Das ist ein wichtiger Schritt, um Engpässe im Schul- und Vereinssport zu entschärfen.
Über das Programm werden Vereine mit einer erhöhten Förderung unterstützt, die neue Hallen bauen oder bestehende Anlagen erweitern. Die bisherigen Projekte zeigen: Durch Kooperationen zwischen Stadt und Sportvereinen können schneller zusätzliche Hallenkapazitäten entstehen – dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Zudem wurde aufgrund der Flächenknappheit in München die Mindestgröße der zusätzlich zu schaffenden Fläche verringert. Darüber hinaus hat das Referat für Bildung und Sport Anforderungen klarer definiert, darunter auch die gemeinsame Nutzung von Hallen durch umliegende Bildungseinrichtungen.
Mit der Verlängerung bis 31.12.2030 bleibt das Programm ein zentraler Baustein, um Münchens Sportinfrastruktur nachhaltig zu stärken und den steigenden Bedarf langfristig zu decken.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Ich freue mich sehr über diesen Beschluss. Wir haben in den vergangenen Jahren mit viel Nachdruck für die Verlängerung des Programms gearbeitet. Jede zusätzliche Sporthalle bedeutet mehr Platz für den Sport, für Bewegung, Teamgeist und Teilhabe. Dass wir diesen Weg nun weitergehen können, ist eine gute Nachricht für Münchens Sportlandschaft.“
Sportreferent Florian Kraus: „Der Bedarf an Hallen ist groß, und das Sonderförderprogramm ist eines unserer wirkungsvollsten Instrumente, um gemeinsam mit den Vereinen neue Kapazitäten zu schaffen. Die Verlängerung gibt Planungssicherheit und ermöglicht es uns, wichtige Projekte weiter voranzubringen – zum Gewinn für Vereine, Schulen und die gesamte Stadt.“