Das Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG) des Referats für Klima- und Umweltschutz (RKU) ist neu ausgerichtet worden und fördert ab Donnerstag, 11. Dezember, nun sozial als auch ökologisch noch zielgenauer. Auf Basis der vom RKU erarbeiteten Mieterstudie (https://risi.muenchen.de/risi/sitzungsvorlage/detail/9104943) wurde das FKG so angepasst, dass besonders für sozial schwächere Menschen eine energetische Sanierung warmmietenneutral umgesetzt werden und gleichzeitig das Maximum für die Wärmewende erreicht werden kann. Die Mieterstudie hatte gezeigt, dass Menschen mit niedrigem Einkommen oft in schlecht wärmegedämmten Gebäuden wohnen. Ziel ist es daher, die Warmmiete stabil zu halten, wenn die Gebäude fit für die Zukunft gemacht werden. Von dem angepassten FKG profitieren daher Wohngebäude in besonders schlechtem energetischen Ausgangszustand. Bei ihnen können Komplettsanierungen zu einem Effizienzhaus oft ohne Erhöhung der Warmmiete durchgeführt werden. Dies ist möglich, wenn die Förderprogramme BEG (Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude) und FKG genutzt werden. Das zahlt sich für Selbstnutzende, Vermietende und Mietende gleichermaßen aus.
Mit der neuen Fördersystematik aus einer gestaffelten Grundförderung für schrittweise Sanierungen und Komplettsanierungen sowie aufstockenden Förderzuschlägen sollen nun neue Anreize gesetzt werden. Für Bürger*innen, die eine Förderung beantragen möchten, gilt: Für Anträge, die ab dem 11. Dezember gestellt werden, greift die optimierte Fördersystematik. In jedem Fall werden Antragssteller*innen gebeten, das Prinzip „Antrag vor Auftrag“ zu beachten und mit der Beauftragung der Leistung zu warten, bis ihnen die Bestätigung der Antragsvorprüfung vorliegt, die nach der Antragseingangsbestätigung gesondert versandt wird. Bereits eingereichte Anträge, die bis zum 10. Dezember eingegangen sind, bleiben unverändert gültig. Grundsätzlich gilt die FKG-Richtlinie, die zum Zeitpunkt der Antragstellung gültig ist.
Alle Infos zum FKG sowie die Förderrichtlinie und die Anmeldung zum Newsletter finden sich unter muenchen.de/fkg.