Am Montag, 15. Dezember, 19 Uhr, lädt die Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Straße 23, zur Abschlussveranstaltung der Schreib-Residency 2025 ein. Unter dem Titel „Literarische Kreativität und Künstliche Intelligenz“ diskutieren der Autor Jonas Lüscher und die Medienwissenschaftlerin Mercedes Bunz über das Verhältnis von Sprache, Kunst und maschineller Intelligenz.
Künstliche Intelligenz (KI) kann Muster erkennen und reproduzieren – aber versteht sie auch, was sie da erzeugt? Welche ästhetischen Chancen er-öffnet KI, welche Risiken birgt sie für den literarischen Raum? Und wie verändert sich das Verständnis von Kreativität in einer datengetriebenen Gegenwart?
Der mehrfach ausgezeichnete Autor Jonas Lüscher wurde 2025 mit dem Wilhelm-Raabe-Preis für seinen Roman „Verzauberte Vorbestimmung“ (Hanser) geehrt. Bereits in „Kraft“ (C.H. Beck) setzte er sich kritisch mit den Ideologien des Silicon Valley auseinander. Mercedes Bunz, Professorin für Digitale Kultur und Gesellschaft am King’s College London, forscht zu KI, Machtstrukturen und digitalen Wissensordnungen und ist Mitbegründerin des Creative AI Lab. Moderiert wird das Gespräch von Elvira Steppacher, Autorin und aktuelle Schreibresidentin der Monacensia. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Schreib-Residency der Monacensia wird bis einschließlich 2025 durch die C.H. Beck Kulturstiftung ermöglicht. Weitere Informationen zur Monacensia unter www.monacensia.org.
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