Wie traditionell geht es zu am Maximiliansgymnasium, dem drittältesten Gymnasium Münchens? Und wie modern lässt sich der Unterricht im generalsanierten, modernisierten und erweiterten Schwabinger Schulbau gestalten? Davon erzählt eine Multimediareportage, die im Auftrag des Referats für Bildung und Sport produziert wurde und jetzt online unter https://multimedia.muenchen.de/das-maximiliansgymnasium-in-schwabing verfügbar ist.
Die Multimediareportage setzt die Reihe über fertiggestellte Neubauten aus der Münchner Bildungsbauoffensive fort. Texte und Bildergalerien, Videointerviews, Film- und Audiosequenzen gehen dabei fließend ineinander über. Die Reportagen lassen sich von Anfang bis Ende durchscrollen – oder man steigt je nach Interesse an beliebigen Punkten ein. Zu Wort kommen vor allem diejenigen, für die die Einrichtungen entstanden sind: Kinder und Eltern sowie die Lehrkräfte und Erzieher*innen.
Stadtschulrat Florian Kraus: „Neben dem flächenmäßigen Zugewinn darf sich das Maximiliansgymnasium über einen Quantensprung in Hinblick auf die technische Ausstattung, Energieeffizienz und Barrierefreiheit freuen. Bei größtem Respekt für das baukulturelle Erbe haben wir die räumlichen Voraussetzungen für modernes, methodenvielfältiges und digital unterstütztes Lehren und Lernen geschaffen – ein Leuchtturmprojekt für Bildung und Bauen in München.“
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Das Gesamtprojekt ‚Oskar und Max‘ ist ein Aushängeschild für nachhaltiges Bauen im Bestand. Das vom Architekten Karl Höpfel erschaffene Ensemble ist ein Schwabinger Wahrzeichen. Von unserer Generalinstandsetzung und dem denkmalgerechten Erweiterungskonzept profitieren weitere Generationen von Schüler*innen und Pädagog*innen. Nun gibt es ein verbessertes Raumangebot und zeitgemäße Lernumgebungen. Hier zur Schule zu gehen und zu unterrichten, ist etwas Besonderes, dieses Gebäude zukunftsfit machen zu können ebenfalls.“
Die Generalinstandsetzung und Erweiterung des Maximiliansgymnasiums sowie des direkt angrenzenden Oskar-von-Miller-Gymnasiums ist ein Vorzeigeprojekt der Münchner Bildungsbauoffensive. Rund 165 Millionen Euro hat die Landeshauptstadt München dafür in die Hand genommen. Im Zuge der vierjährigen Baumaßnahmen (2018 bis 2022) hat das Baureferat das Jugendstilensemble um einen modernen Neubau mit Fachlehrsälen und um zusätzliche Unterrichtsräume im Dachgeschoss sowie im Souterrain ergänzt. Ein besonderes Highlight sind die beiden unterirdischen Sporthallen unter dem Pausenhof. Sie stehen für eine bestmögliche Raum- und Flächenausnutzung. Die historischen Turnräume konnten dadurch in eine barrierefreie Aula und Mensa umgestaltet werden.
Zum Schuljahr 2022/2023 ist das Maximiliansgymnasium an seinen angestammten Standort in München-Schwabing zurückgekehrt. Innovative Raumkonzepte, wie die Integration von Sitzpodesten in die Flure, bieten zusätzliche Flächen für selbstorganisiertes Lernen und Gruppenarbeit. Als eines der ältesten Gymnasien Münchens hat das Maximiliansgymnasium im Jahr 2024 sein 175-jähriges Bestehen gefeiert. Es verfolgt einen humanistischen Bildungsansatz mit einem Schwerpunkt auf klassischen Sprachen wie Latein und Altgriechisch.
Zur Münchner Bildungsbauoffensive
105 Schul- und 96 Kitabauprojekte: Mit einem Investitionsvolumen von über 9,4 Milliarden Euro setzt die Stadt München das größte kommunale Bildungsbauprogramm Deutschlands um. Neben dem Bau von Gymnasien, Grund-, Mittel und Realschulen sowie beruflichen Schulen, Kindertageseinrichtungen, Sportanlagen und Pavillonanlagen stehen zahlreiche Erweiterungen und Sanierungen von bestehenden Schulgebäuden und Kindertagesstätten an.