Das Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, ist von 27. Februar bis 8. März Gastgeber des Festivals „Mittel Punkt Europa“, in dem herausragende aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme aus der geografischen Mitte Europas gezeigt werden: aus Polen, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, der Ukraine und Belarus – viele davon in Erstaufführung und mit hochkarätigen Gästen.
Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, 27. Februar, um 19 Uhr mit László Csákais dokumentarischer Gaunerkomödie „Kek Pelikan/Pelikan blue“ über drei Freunde, die mit gefälschten Zugtickets einer ganzen Generation junger Menschen aus Ungarn Reisen durch Europa ermöglichten. Im Anschluss an viele der Vorstellungen finden Publikumsgespräche statt. So wird etwa Maria Zbąska Einblick geben in die herausfordernden Dreharbeiten für „To nie moj film/It‘s not my film“. Ihr winterliches Spielfilmedebüt erzählt von einem wohlsituierten Pärchen, das nach mehreren erfolglosen Versuchen, seine eingeschlafene Beziehung wieder aufleben zu lassen, zu einer letzten drastischen Rettungsmaßnahme greift: eine 400 Kilometer lange Reise zu Fuß an der Ostseeküste entlang. Der slowakische Regisseur Jonáš Karásek wird sich ebenfalls den Fragen der Zuschauer*innen zu seiner schwarzen Komödie „Invalid“ stellen, die das Versagen des Staates beim Schutz von Minderheiten und dem Kampf gegen die Mafia anprangert.
Alle Filme und Termine sind im Programmheft des Filmmuseums und auf der Festivalwebsite www.mittelpunkteuropa.de zu finden.
Der Eintritt ins Filmmuseum kostet 5 Euro. Aufschlag bei Überlänge. Der Kartenvorverkauf ist online oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.
Achtung Redaktionen: Interviewanfragen sind bitte an den Festivalveranstalter zu richten. Pressekontakt: Dr. Frances Jackson, E-Mail presse@mittelpunkteuropa.de, Telefon 21034932. Fotos zum Download sind auf der Festivalwebsite unter www.mittelpunkteuropa.de zu finden.