München setzt sich für Fairen Handel ein. Dies zeigt vom 1. bis 31. März die Ausstellung „Fairer Handel in München“, die vom stadtweiten Bündnis „Fairtrade Stadt München“ in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Eine Welt des Referats für Klima- und Umweltschutz entwickelt wurde. Die Ausstellung wird im Foyer des EineWeltHauses, Schwanthalerstraße 80, gezeigt und informiert unter anderem darüber, was Fairer Handel ist und wie jede*r einzelne daran mitwirken kann.
Christine Kugler, Referentin für Klima- und Umweltschutz: „Wir wollen Menschen in benachteiligten Regionen helfen, ihre ökonomischen und ökologischen Grundlagen zu verbessern. Deshalb setzt sich die Landeshauptstadt München seit Jahren für Fairen Handel ein. Neben einer fairen Bezahlung sorgt Fairer Handel für menschenwürdige Arbeitsbedingungen und einen schonenden Umgang mit Ressourcen – und folgt dabei dem Motto ,Global denken, lokal handeln‘. Ich freue mich, dass die Ausstellung dieses wichtige Thema weiter ins Bewusstsein holt.“
2002 war München die bundesweit zweite Kommune, die durch einen Stadtratsbeschluss die Vorgabe aufstellte, keine Produkte aus Kinderarbeit einzukaufen. Seitdem wird im Beschaffungswesen der Stadtverwaltung immer stärker darauf geachtet, wo Produkte hergestellt werden, ob im Herstellungsprozess Menschen- und Arbeitsrechte eingehalten werden und ob ein fairer Lohn bezahlt wird – sei es bei Blumen für Veranstaltungen oder bei Textilien und Arbeitskleidung. Aufgrund ihres Engagements hat die Stadt München 2023 beim bundesweiten Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt den 1. Platz in der Kategorie Großstadt gewonnen.
Die Landeshauptstadt München ist außerdem Teil des stadtweiten Bündnisses „Fairtrade Stadt München“, das Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, der Kirchen und des Einzelhandels vereint und seit 2013 besteht. München ist eine von mehr als 900 Fairtrade-Städten in Deutschland.