Zum 50. Todestag von Therese Giehse widmen sich die Monacensia im Hildebrandhaus und die Münchner Kammerspiele in zwei Veranstaltungen dem Leben und Wirken der berühmten Schauspielerin. Am Donnerstag, 6. März, feiert der Hörspaziergang „Ja mei, wohin soll’s schon gehen?“ Premiere in den Münchner Kammerspielen. Treffpunkt ist um 17 Uhr im Foyer des Schauspielhauses, der Eintritt ist frei. Vier Schauspielerinnen und Schauspieler begeben sich gemeinsam mit einem Erzähler auf Spurensuche: Wie lässt sich eine Kollegin würdigen, die vor 50 Jahren verstarb? Das Hörstück, konzipiert von Anne Sophie Kapsner und Felicitas Friedrich, verwebt Materialien aus Giehses Nachlass zu einer künstlerischen Audiodeskription. Im Anschluss findet ein Artist Talk im Habibi Kiosk statt. Der Hörspaziergang ist ab 6. März kostenlos und während der Kassenöffnungszeiten im Schauspielhaus nutzbar. Er beginnt an der Büste von Therese Giehse im Foyer. Benötigt wird ein mobiles Endgerät mit Kopfhörern, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am Freitag, 7. März, und Samstag, 8. März, laden Monacensia und Münchner Kammerspiele junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren zu einem kostenlosen Workshopwochenende ein. Am Freitag werden ab 15.30 Uhr in der Monacensia ausgewählte Archivmaterialien aus dem Teilnachlass Therese Giehse vorgestellt. Unter dem Titel „Performing the Archive“ gibt Felicitas Friedrich, Dramaturgin und Kulturvermittlerin in der Monacensia, Einblicke in das persönliche und künstlerische Erbe Therese Giehses. Die Teilnehmenden diskutieren, welche Relevanz diese Materialien heute haben und wie das Nachleben der Schauspielerin performativ erfahrbar wird. Am Samstag, 8. März, findet von 11 bis 17 Uhr in den Münchner Kammerspielen der kreative Workshop „Ich bin doch keine Verbrecherin“ statt. Im Fokus steht Therese Giehses facettenreiche Persönlichkeit als politische Aktivistin, Jüdin, Queer-Feministin und Bühnenstar. Aus Bildern und Zitaten entwickeln die Teilnehmenden Szenen, Texte oder kurze Videos. Ausgewählte Ergebnisse werden abends bei der „Gala für Giehse“ präsentiert. Seit 2021 arbeiten die Münchner Kammerspiele mit der Monacensia im Forschungs- und Vermittlungsprojekt #FemaleHeritage zusammen. Die Monacensia bewahrt den Teilnachlass von Therese Giehse mit Briefen, Manuskripten, Fotografien und biografischen Dokumenten. Anmeldung per E-Mail an mitmachen@kammerspiele.de. Informationen zur Monacensia unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia.
Achtung Redaktionen: Pressekontakt: Sylvia Schütz und Lisa-Katharina Förster, Monacensia, per E-Mail an monacensia.presse@muenchen.de.