Süddeutschland war nach Ende des Zweiten Weltkriegs ein Zentrum der sogenannten Sche‘erit Hapleta, der letzten Überlebenden der Konzentrationslager. In Feldafing am Starnberger See wurden zunächst Überlebende der Todeszüge und Todesmärsche von der US-Army in den Gebäuden und Baracken der ehemaligen Reichsschule der NSDAP untergebracht, ab Herbst 1945 kamen bis zu 40 Wohnhäuser hinzu; hier lebten bald etwa 6.000 Displaced Persons.
Am Dienstag, 18. März, lädt das Jüdische Museum, St.-Jakobs-Platz 16, um 19 Uhr zur Lesung und zum Gespräch „Feldafing Displaced“ mit der Historikerin Prof. Dr. Marita Krauss und Autor Erich Kasberger ein. Sie stellen ihre Recherchen (https://volkverlag.de/shop/traum-und-albtraum) zu Feldafing vor und erläutern unter anderem die Sichtweisen der Displaced Persons und der Feldafinger*innen aufeinander.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit Public History München im Rahmen des Programms „Stunde Null? Wie wir wurden, was wir sind“, einem Programm des Kulturreferats. Weitere Infos und Anmeldung unter www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/details/feldafing-displaced.