27 herausragende Arthouse-Filme aus der Türkei, den Ehrenpreis für Türkan Şoray, einen Publikumspreis für Kurzfilme, Dokumentarfilme im Gasteig HP8, zahlreiche Deutschland- und Europapremieren sowie Filmgespräche mit Gästen – das alles bieten die 36. Türkischen Filmtage, die als Kooperation des SinemaTürk Filmzentrum e.V., des Filmstadt München e.V. und der Münchner Stadtbibliothek von 1. bis 6. April in der Stadtbibliothek im HP8, im Royal Filmpalast und den Münchner Kammerspielen stattfinden.
Der Ausbruch aus gesellschaftlichen Zwängen ist Thema in vielen der zwölf gezeigten Spielfilme. Sieben Dokumentarfilme und eine Dokufiktion widmen sich zudem persönlichen Herausforderungen und setzen sich mit der Geschichte und aktuellen Ereignissen in der Türkei auseinander. Alle Filme laufen im Original mit deutschen oder englischen Untertiteln. Die Türkischen Filmtage München dürfen auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Ehrengast begrüßen. Türkan Şoray, die „Grande Dame“ des Türkischen Kinos, präsentiert bei der Eröffnung am 1. April persönlich den Filmklassiker „Selvi Boylum Al Yazmalim – Das Mädchen mit dem roten Kopftuch“. Sie spielt in diesem berührenden Liebesfilm aus dem Jahr 1977 nach einer Erzählung von Tschingis Aitmatow ein junges Mädchen, das enttäuscht von ihrer ersten großen Liebe beschließt, ihre eigenen Wege zu gehen. Für das beeindruckende Lebenswerk ihrer über 60-jährigen Karriere, in der sie in 222 Filmen die Hauptrolle spielte, erhält die Schauspielerin einen Ehrenpreis.
Alle Infos zum Programm sind zu finden unter tuerkischefilmtage.de sowie unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/veranstaltungen/details/eclipse-32666.
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