Erstmals seit 1945 wählen so viele Deutsche eine in Teilen gesichert rechtsextreme Partei. Und der Rechtsruck betrifft auch viele Jugendliche und Erstwähler*innen. Hilft da noch Aufklärung oder braucht es überzeugende Gegenerzählungen? Kommen auf die Kinder- und Jugendliteratur, auf die Autor*innen und die Verlage neue Aufgaben zu? Um diese Fragen geht es bei der Veranstaltung „Nie wieder ist jetzt! Kinder- und Jugendbücher gegen Rechts“ der Münchner Stadtbibliothek am Dienstag, 8. April, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek im Motorama, Rosenheimer Straße 30-32. Es diskutieren der Autor und Aktivist Jakob Springfeld, Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München, die Literaturkritikerin Christine Knödler und der Lektor Frank Griesheimer. Zur Debatte stehen die Bücher „Unter Nazis“ von Jakob Springfeld, „Egal war gestern“ von Jörg Isermeyer und „Endland“ von Martin Schäuble. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe „Kontrovers“, die Debatten über aktuelle Tendenzen in der Kinder- und Jugendliteratur führt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist notwendig für die Teilnahme vor Ort per E-Mail an stb.motorama@muenchen.de. Der Showroom im Motorama ist barrierefrei erreichbar.
Die Veranstaltung wird auch auf dem Youtube-Kanal der Münchner Stadtbibliothek übertragen unter www.youtube.com/watch?v=OJUAoXu0ufY. Außerdem bietet die Münchner Stadtbibliothek für Interessierte ein „Let’s react together“ im Sprachkanal oder im Chat auf dem Discord-Server. Für die Teilnahme wird ein Discord-Account benötigt. Zugang unter https://discord.com/invite/V35Ag2FHVV.
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