Das Referat für Bildung und Sport informiert in seiner jährlichen Bekanntgabe über die Zahl der Schüler*innen und Klassen im laufenden Schuljahr 2024/2025 an den städtischen und staatlichen allgemeinbildenden sowie beruflichen Schulen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich unter anderem folgende Veränderungen ergeben:
An den 14 städtischen Gymnasien (ohne zweiten Bildungsweg) sank im Schuljahr 2024/2025 die Zahl der Schüler*innen im Vergleich zum Vorjahr um 289 bzw. 2,27 Prozent auf 12.422 Schüler*innen. Die Klassenzahl sank um fünf auf 520 Klassen. Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund beträgt 35,94 Prozent.
An den 29 staatlichen Gymnasien (inklusive Max-Josef-Stift) stieg die Zahl der Schüler*innen im Vergleich zum Vorjahr um 398 bzw. 1,57 Prozent auf 25.565 Schüler*innen. Die Klassenzahl sank um 3 auf 1.036 Klassen. Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund beträgt hier 28,22 Prozent.
An den 20 städtischen Realschulen sank im aktuellen Schuljahr die Zahl der Schüler*innen im Vergleich zum Vorjahr um 46 bzw. 0,44 Prozent auf 10.266 Schüler*innen. Die Klassenzahl sank um sechs auf 377 Klassen. Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund beträgt 52,98 Prozent.
An den vier staatlichen Realschulen stieg die Zahl der Schüler*innen im Vergleich zum Vorjahr um 230 bzw. 7,30 Prozent auf 3.379 Schüler*innen. Die Klassenzahl stieg um sieben auf 117 Klassen. Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund beträgt 51,61 Prozent.
An den beiden städtischen Schulen besonderer Art – Willy-Brandt-Gesamtschule und Schulartunabhängige Orientierungsstufe – sank im Schuljahr 2024/2025 die Zahl der Schüler*innen im Vergleich zum Vorjahr um 21 bzw. 1,38 Prozent auf 1.498 Schüler*innen. Die Klassenzahl sank um eine auf 56 Klassen. Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund beträgt 63,15 Prozent.
An den 142 staatlichen Grundschulen stieg die Zahl der Schüler*innen im Vergleich zum Vorjahr um 461 bzw. 0,98 Prozent auf 47.113 Schüler*innen. Die Klassenzahl stieg um 15 auf 2.115 Klassen. Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund beträgt 57,95 Prozent.
An den 43 staatliche Mittelschulen stieg die Zahl der Schüler*innen im Vergleich zum Vorjahr um 370 bzw. 2,88 Prozent auf 13.207 Schüler*innen. Die Klassenzahl sank um elf auf 629 Klassen. Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund beträgt 85,12 Prozent.
An den 16 staatlichen Förderschulen steig die Zahl der Schüler*innen im Vergleich zum Vorjahr um 103 bzw. 2,96 Prozent auf 3.578 Schüler*innen. Die Klassenzahl stieg um sieben auf 313 Klassen. Der Anteil der Schüler*innen mit Migrationshintergrund beträgt 74,76 Prozent.
Schülerzahlen an den beruflichen Schulen
An den insgesamt 93 beruflichen Schulen – davon aktuell 87 städtische (inklusive sieben Meisterschulen im Zweckverband der Stadt und der Handwerkskammer) und sechs staatliche berufliche Schulen – konnte erstmals seit sechs Jahren der Rückgang der Anzahl der Schüler*innen gestoppt und ein leichter Zuwachs verzeichnet werden.
Inklusive der Veränderungen durch die Anpassung an die Berechnungsmethodik des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus ist im Schuljahr 2024/2025 an den städtischen beruflichen Schulen die Zahl der Schüler*innen im Vergleich zum Vorjahr um 350 bzw. 0,82 Prozent auf 42.427 gesunken. Die Klassenzahl fiel um 12 auf 1.756 Klassen. An den sechs staatli- chen beruflichen Schulen hat sich die Schülerzahl um 64 Schüler*innen bzw. 1,94 Prozent auf 3.370 Schüler*innen erhöht.
Unter den 93 beruflichen Schulen finden sich 37 Berufsschulen, drei Wirtschaftsschulen, acht Berufsfachschulen, 29 Fachschulen, sieben Fachoberschulen, vier Berufsoberschulen und fünf Fachakademien. Insgesamt sind die Schulen aktuell an 36 Standorten untergebracht, 18 Schulen unterhalten mindestens eine Filiale. Mit leichten Zuwächsen bleibt die Städtische Berufsschule für Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe mit 2.435 Schüler*innen die, gemessen an der Anzahl der Schüler*innen, größte berufliche Schule Münchens.