Auf einer Parzelle von 30 oder 60 Quadratmetern selbst Gemüse anbauen und ernten zu können, das wünschen sich viele Münchner*innen. Im Stadtbezirk Pasing-Obermenzing bietet das Referat für Stadtplanung und Bauordnung jetzt insbesondere Anwohner*innen die Möglichkeit, sich für eine Krautgartenparzelle vormerken zu lassen. Informationen zum neuen Standort südlich des Wohngebiets am Haidelweg bieten das Referat und die Freisinger Landschaftsarchitektin Angelika Ruhland am Mittwoch, 9. April, in der Volkshochschule Pasing, Bäckerstraße 14, in Raum 2.12. Ab 19 Uhr können sich Interessierte über den neuen Standort und die Rahmenbedingungen für die Bewirtschaftung einer Gartenparzelle informieren und anschließend einen zu diesem Zweck nicht eingetragenen Verein gründen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. In München gibt es aktuell stadtweit 24 Krautgärten. Sie bieten die Möglichkeit, sich selbst mit Gemüse und Salat aus dem Eigenanbau zu versorgen. Dabei ist nicht nur die Bewegung beim Gärtnern an der frischen Luft gesund, sondern auch der Verzehr der frischen Produkte aus der eigenen Ernte. Kinder können zudem viel darüber lernen, wie Lebensmittel entstehen. Nicht zuletzt sind die Krautgärten auch Orte, an denen sich Menschen austauschen können.
Bei den Krautgärten handelt es sich um ein besonders erfolgreiches Projekt zum Schutz des Münchner Grüngürtels, einem Leitprojekt des Stadtentwicklungskonzepts „Perspektive München“. Die Gemeinschaftsaktion der Grüngürtel-Landwirt*innen und der Stadt soll eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft im Münchner Grüngürtel fördern. Einen Überblick über alle Standorte und Informationen dazu gibt es unter https://stadt.muenchen.de/infos/krautgaerten-muenchen.html