Nach dem Beschluss des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung vom 2. April stehen die Sieger*innen des Preises für Stadtbildpflege 2024 – Bauen und Sanieren in historischer Umgebung fest. Der Ausschuss folgte der Empfehlung der ehrenamtlichen Gutachterkommission, die am 5. und 7. November 2024 zur fachlichen Begutachtung der Bewerbungen tagte. Von den insgesamt 22 eingegangenen Bewerbungen wurden 13 ausgezeichnet: Drei privat beworbene Objekte sowie zehn Objekte der öffentlichen Hand erhielten einen Preis.
Mit seinem Beschluss hat der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung folgende Vorhaben mit einem Preis gekrönt: die Sanierung des Wohnhauses Krottenmühlstraße 7, Sanierung und Erweiterung des Denkmals Widenmayerstraße 27 und der Neubau der Zaubzerstraße 11. Die Preise werden in Höhe von 2.600 Euro für jedes Objekt gemeinsam an die Bauherr*innen und Architekt*innen zu gleichen Teilen verliehen. Preise der öffentlichen Hand (undotiert) erhielten folgende Objekte: der Neubau sowie die Sanierung in der Brienner Straße 37/Luisenstraße 29, die Generalsanierung des Sophie-Scholl-Hauses in der Christoph-Probst-Straße 12, die Sanierung der Stufenbauten in der Connollystraße 5-11, der Neubau des Sudetendeutschen Museums in der Hochstraße 8-10, die Erweiterung von zwei Gymnasien in der Karl-Theodor-Straße 9/Siegfriedstraße 22, die Modernisierung des einstigen Zeughauses in der Lothstraße 17, die Hochschulsportanlage (ZHS) in der Moosacher Straße 99, der Neubau des Krematoriums in der St.-Martin-Straße 41, der Neubau des Münchner Volkstheaters in der Tumblingerstraße 27 sowie die Maßnahmen zur Barrierefreiheit im Foyer zum Herkulessaals in der Residenzstraße 1.
Der im vierjährigen Rhythmus stattfindende Wettbewerb zielt auf die Würdigung und Förderung zeitgenössischer Architektur im Zusammenhang mit Baudenkmälern und in Ensemblebereichen. Bewerben können sich Bauherr*innen und Architekt*innen, die Neubauten in Ensemblebereichen oder in der Nähe von Baudenkmälern sowie wesentliche Anbauten, Erweiterungen, Umnutzungen oder Umbauten von Baudenkmälern realisiert haben. Berücksichtigt werden auch Maßnahmen an „besonders erhaltenswerten Bauten der 1950-er, 60-er und 70-er Jahre“ sowie das Kriterium der „vorbildlichen energetischen Sanierung“.
Traditionell werden die Preise (private und öffentliche Hand) im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung verliehen. Dieses Jahr findet die Preisverleihung für geladene Gäste am 3. Juli im Alten Rathaus statt.
Achtung Redaktionen: Pressefotos zum Download stehen unter https://stadt.muenchen.de/infos/preis-stadtbildpflege.html zur Verfügung.