Der Sozialausschuss des Stadtrats hat in seiner gestrigen Sitzung die neuen Vertreter*innen des 23. Selbsthilfebeirats (SHB) der Landeshauptstadt München offiziell bekanntgegeben. Der Beirat war im Januar neu gewählt worden. Der Selbsthilfebeirat besteht aus insgesamt elf stimmberechtigten Mitgliedern. Der Stadtrat benennt Fachvertreter*innen, etwa aus den Bereichen Migration, Umwelt und Gesundheit, Geschlecht und sexuelle Identität sowie soziales Miteinander und ein*e neutrale*r Expert*in. Dazu kommen fünf gewählte Mitglieder, eine Person entsendet der Migrationsbeirat. Mehr als 1.000 Selbsthilfegruppen und Initiativen sind aktuell in der Datenbank des Selbsthilfezentrums (SHZ) registriert. Jede dieser Selbsthilfegruppen und Initiativen hatte fünf Stimmen bei der Wahl. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 ist der SHB eine wichtige Stimme für die Interessen von Gruppen und Initiativen mit Bezug zur Selbsthilfe in München. Das Gremium fungiert als Schnittstelle zwischen Selbsthilfegruppen, professionellen Diensten und der Stadtverwaltung. Zu den zentralen Aufgaben zählen die Begutachtung von Förderanträgen und die Beschäftigung mit aktuellen Themen wie Gesundheit, Umwelt, soziales Miteinander und Migration. Ab 2025 kommen zwei neue Themenfelder hinzu: „muttersprachliches Engagement“ sowie „Geschlecht und sexuelle Identität“.
Die Namensliste der neuen Vertreter*innen ist im Beschluss unter https://risi.muenchen.de/risi/dokument/v/8989975 veröffentlicht. Weitere Information unter www.selbsthilfebeirat-muenchen.de.