Das NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, lädt am Freitag, 9. Mai, zu folgenden Veranstaltungen ein:
- Um 18 Uhr findet ein Konzert von The Witches of Westend statt, einem feministisch denkenden Chor mit aktivistischen Ambitionen, der Indie- und Sixties-Songs, mystische Klangteppiche, rebellische Botschaften und eigens komponierte Stücke aufführt. Jede Performance wird individuell gestaltet und auf den jeweiligen Auftrittsort abgestimmt. So entstehen einzigartige Performances. The Witches kollaborieren regelmäßig mit anderen Musiker*innen und Künstler*innen und engagieren sich für ein Netzwerk aus Kunst und Empowerment.
- Um 19 Uhr lädt das NS-Dokumentationszentrum zum Gespräch „Bücher verbrennen, Bücher verbannen“ mit Tanja Graf (Literaturhaus München), Colette Schmidt (Tageszeitung Der Standard), Prof. Dr. Carola Lentz (ehemalige Präsidentin des Goethe-Instituts) und Prof. Dr. Nikola Roßbach (Universität Kassel) ein. Sie diskutieren über das Thema Zensur – ein weltweites Problem, das keineswegs nur Diktaturen und autoritäre Regime betrifft, wie man anhand der vielen verbotenen Kinderbücher, Romane und Sachbücher in den USA während der vergangenen Jahre beobachten kann. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen: Wie wirkt sich diese Zensur auf die Meinungsfreiheit aus und welche Folgen hat dies für das Demokratieverständnis einer Gesellschaft? Und: Wie kann eine Gesellschaft trotz unterschiedlicher Meinungen im Austausch bleiben, ohne sich gegenseitig zensieren zu wollen? Die Veranstaltung ist Teil der „Woche der Meinungsfreiheit“.
Informationen zur Barrierefreiheit unter www.nsdoku.de/barrierfreiheit.