Austauschprogramme für Künstler*innen haben eine lange Tradition. Die Möglichkeit, für einen gewissen Zeitraum an einem fremden Ort zu leben und zu arbeiten, hat nichts von ihrer Faszination verloren. In der Rathausgalerie kommen mit der Ausstellung „Want to stay where I have never been“ drei Artist Residencies zusammen, die von Münchner Künstler*innen initiiert werden: AlmResidency, Jet Leg und LongegaProject. Dazu eingeladen werden unter anderem Künstlerinnen aus Mosambik, Südkorea und Süditalien, die im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms der Landeshauptstadt jeweils ein Stipendium erhalten haben. Die Ausstellung thematisiert kollektive Zusammenarbeit, internationalen Austausch und das Überschreiten von Grenzen. Zur Eröffnung der Ausstellung mit Performance am Freitag, 9. Mai, 19 Uhr, sprechen Stadtrat David Süß (Fraktion Die Grünen – Rosa Liste) in Vertretung des Oberbürgermeisters sowie Nina Oswald, Teamleitung Bildende Kunst im Kulturreferat. Die Veranstaltung wird in deutsche Gebärdensprache übersetzt. Ausstellungsbeteiligte Künstler*innen sind Magdalena Jooss, Janina Totzauer, Carina Müller, Danilo Bastione, Siyoung Kim, Youlee Ku und Fabian Feichter und als internationale Gäste Thandi Pinto, Hyeyoung Ku, Irene Macalli, Matteo Pizzolante und Rebecca Moccia.
Die Ausstellung wird von einem Programm zum Mitmachen, wie einem Stadt-Naturspaziergang für die ganze Familie, einem „Klangespräch“ oder Aktionen beim Stadtgeburtstag am 14. Juni begleitet. Zudem sind an der Fassade des Kulturreferats in der Burgstraße 4 Fahnen zu sehen, die von den Künstler*innen Shaqa Bovand (Iran), Maria Mbereshu (Namibia) und dem Künstler*innenduo „Laumkon“ (Südkorea) gestaltet wurden. Ausführliche Informationen zur Ausstellung, zum Programm und zur Barrierefreiheit unter www.rathausgalerie-muenchen.de. Der Eintritt zur Ausstellung und die Teilnahme an den Veranstaltungen sind frei.
Die Ausstellung und das Programm werden außerdem gefördert durch das Artist-in-Residence-Programm der Stadt München sowie durch Verbindungslinien des BBK Bayern (aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst) und die Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung. Die Eröffnungsveranstaltung wird gefördert durch das Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) der Landeshauptstadt München.
(Siehe auch unter Terminhinweise)