Im NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, findet am Dienstag, 13. Mai, 19 Uhr, die Szenische Lesung „Die Kunst zu trauern“ mit Christiane Mudra statt. Ausgehend von Hannah Arendts Besuch in Deutschland, Alexander und Margarete Mitscherlichs Buch „Die Unfähigkeit zu trauern“ und den Notizen der Kriegsberichterstatterinnen Lee Miller, Martha Gellhorn und Margaret Bourke-White reflektiert die szenische Lesung die Abwehr von Trauer und Verantwortung im Nachkriegsdeutschland. Anhand der Zeitzeugenberichte beleuchtet der Abend die weit verbreitete De-Realisierung nach Kriegsende.
Die Veranstaltung ist Teil des stadtweiten Programms „1945 – 2025 Stunde Null?“. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es ist keine Anmeldung notwendig. Infos zur Barrierefreiheit unter www.nsdoku.de/barrierfreiheit.