Aktuell finden Bauarbeiten am Erinnerungsort für das Oktoberfest-Attentat statt. Wegen eines baulichen und technischen Updates ist das dauerhafte Informationsangebot am Haupteingang der Theresienwiese voraussichtlich bis Freitag, 20. Juni, gesperrt.
Die Dokumentation Oktoberfest-Attentat ist seit bald fünf Jahren ein lebendiger Erinnerungsort. Er informiert über den rechtsterroristischen Bombenanschlag vom 26.September 1980 mit 13 Toten und mehr als 200 Verletzten. Die öffentliche Ausstellung wurde von der Landeshauptstadt München gemeinsam mit Überlebenden und Angehörigen der Todesopfer erarbeitet. Das Angebot wird regelmäßig vom Baureferat gewartet und im Kulturreferat weiterentwickelt. Der Ort wird sehr gut angenommen und intensiv genutzt, von Passant*innen, Besucher*innen und Oktoberfestgästen. Auch mehrere Wiesn haben die 234 Silhouetten und drei Touchscreens bereits gut überstanden, nun werden Beleuchtung und Medienelemente getauscht und damit robuster und wartungsärmer. Auch die Reaktionszeit bei Ausfällen wird so verkürzt. Planmäßig ist die Dokumentation Oktoberfest-Attentat wieder zum Ende der Pfingstferien ab 21. Juni zugänglich. Die zentralen Inhalte und weiterführende Infos bleiben unter dokumentation-oktoberfestattentat.de online abrufbar. Unter ofa-dok.de ist die gesamte Ausstellung barrierefrei zugänglich auf Deutsch, Englisch und in Leichter Sprache sowie als Audio für Menschen mit Sehbehinderung verfügbar.
Für Rückfragen kann die Fachabteilung Public History München im Kulturreferat per E-Mail an public-history@muenchen.de kontaktiert werden.