Das Bauzentrum München lädt in Kooperation mit der Münchner Volkshochschule (MVHS) am Dienstag, 9. Juni, zu folgenden kostenfreien Veranstaltungen ein:
- Um 18 Uhr startet der Vortrag „Stadt im Klimawandel – das Prinzip Schwammstadt: Gebäudebegrünung, Grünflächen und Wasserkreisläufe“. Veranstaltungsort ist die MVHS, Am Hart, Troppauer Straße 10. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://t1p.de/hsjnh. Die Schwammstadt ist ein innovatives Konzept, das darauf abzielt, Städte widerstandsfähiger gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels zu gestalten. Durch die Integration naturbasierter Systeme, wie beispielsweise Parks und Grünflächen, wird der natürliche Wasserkreislauf gefördert, was zu einer Verbesserung des Stadtklimas beiträgt sowie Überschwemmungen und Hitzebelastungen reduziert. Auch Bürger*innen können aktiv an der Planung und Pflege von Grünflächen in ihrer Umgebung teilnehmen. Beispielsweise durch Gemeinschaftsgärten, Dachbegrünungen oder das Pflanzen von Bäumen und Sträuchern, die zur Verbesserung des Wassermanagements beitragen.
Dr. Friederike Well hat an der Technischen Universität München in verschiedenen Forschungsprojekten intensiv zu den Themen der urbanen Klimaanpassung und blau-grünen Infrastruktur geforscht. In ihrem Vortrag erläutert sie anhand konkreter Projektbeispiele die praktischen Anwendungsmöglichkeiten sowie die Vorteile der Schwammstadt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Münchner Klimaherbst statt. Dieser widmet sich jedes Jahr einem neuen Themenschwerpunkt. 2026 dreht sich alles um „Klimaanpassung, Resilienz und das gute Leben“. Weitere Infos unter muenchner-klimaherbst.de.
- Um 18.30 Uhr findet der Vortrag „PV, Solarthermie oder Hybridanlage? – neue Optionen für die Sonnenenergienutzung“ statt. Veranstaltungsort ist die MVHS Süd in Sendling, Albert-Roßhaupter-Straße 8. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://t1p.de/rnpmc.
Im Vergleich zu reinen Photovoltaik-Systemen oder solarthermischen Anlagen haben Solarhybrid-Systeme, die auf derselben Dachfläche sowohl Strom als auch Wärme erzeugen, bisher ein Nischendasein geführt, obwohl sie eine einheitliche Dachoberfläche ermöglichen. Grund hierfür sind der geringere Bekanntheitsgrad ihres Funktionsprinzips, höhere Kosten und eine bisher eingeschränkte Auswahl an geeigneten Kollektoren. Alfred Bäder, Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik, zeigt auf, warum unter speziellen Rahmenbedingungen – beispielsweise bei begrenzter Fläche – ein Hybridsystem durchaus sinnvoll sein kann.
Weitere Infos zum Bauzentrum online unter muenchen.de/bauzentrum und veranstaltungen.muenchen.de/bauzentrum. Informationen zur Anmeldung unter mvhs.de/anmeldung-beratung.