Ein neuer Ort für Kultur- und Kreativschaffende steht vor der Fertigstellung und soll noch in diesem Jahr von neuen Nutzer*innen bezogen werden. Die Jutierhalle wird dabei vorläufig bis 2028 durch das Kulturreferat betrieben. Das hat der Stadtrat in der Sitzung vom 1. Juli beschlossen. Die Schlüsselübergabe durch das Baureferat an das Kulturreferat soll wie geplant im Sommer dieses Jahres erfolgen.
Kulturreferent Marek Wiechers: „Ich freue mich, dass der Kultur- und Kreativszene in der Jutierhalle nun 39 mietbare Räumlichkeiten sowie drei Musikprobenräume und eine Veranstaltungsfläche zur Verfügung stehen werden. Der Bedarf an Orten für Musikproben und Ateliers ist enorm, hier wird jeder Raum gebraucht. Mit Unterstützung von Kreativ München kann das Kulturreferat nun zeitnah neue Schaffensorte für Kreative und Kulturschaffende anbieten.“
Die Jutierhalle umfasst 43 Haus-in-Haus-Arbeitsräume, von denen 39 gemietet werden können, sowie drei Musikprobenräume und Büros für die interne Verwaltung. Dazu kommt eine zentrale Veranstaltungsfläche. Beim Betreiben der generalsanierten, denkmalgeschützten Halle wird das Kulturreferat maßgeblich vom Baureferat, vom Kommunalreferat sowie vom Referat für Arbeit und Wirtschaft unterstützt. Bis zur Gründung einer städtischen Beteiligungsgesellschaft wird die Belegung mit Unterstützung von Kreativ München umgesetzt werden. Die Musikprobenräume werden durch das Kulturreferat direkt vergeben. Im Laufe des kommenden Jahres werden dem Stadtrat ein Betriebskonzept sowie eine Vorlage zur Gründung einer Betriebsgesellschaft zur Entscheidung vorgelegt. Die Beteiligungsgesellschaft wiederum soll ihren Betrieb aufnehmen, sobald auch die Tonnenhalle fertiggestellt ist. Hier wurde durch eine unvorhergesehene Nitratbelastung des Tragwerks eine Verschiebung der Fertigstellung bis mindestens Sommer 2028 notwendig.