Seit mehr als zehn Jahren schafft „Cinema Iran“ Räume für Begegnungen, Gespräche und neue Perspektiven auf den Iran, die in der täglichen Nachrichtenflut untergehen. Mit Spiel-, Dokumentar- und Kunstfilmen ermöglicht das Festival differenzierte Einblicke in die iranische Gesellschaft und fördert den Dialog zwischen der Diaspora und der Münchner Stadtgesellschaft. Angesichts der anhaltenden Kriegs- und Krisenlagen kann das Festival 2026 nicht stattfinden. Zwar ist gerade in Zeiten von Krieg, Unterdrückung und Polarisierung kultureller Austausch essenziell. Zugleich braucht „Cinema Iran“ eine Atmosphäre der Offenheit und Begegnung, die derzeit nicht gegeben ist. In der Hoffnung, künftig wieder ein Ort der Begegnung sein zu können, legt das Festival eine Pause ein. „Cinema Iran“ zeigt seit 2014 aktuelle Filme aus und über den Iran. Seit 2016 ist es Mitglied im Filmstadt München e.V. und kooperieriert mit der Münchner Stadtbibliothek.