„Staying cool - Hitzemanagement in der Innenstadt und am Theresien-Gymnasium“: Für diesen mit viel Liebe zum Detail entstandenen Beitrag haben neun Schüler*innen vom Leistungskurs Kunst am Staatlichen Theresien-Gymnasium München den ersten Preis des Münchner Schüler*innen-Wettbewerbs zur Stadtentwicklung gewonnen.
Am 6. Juli überreichten Stadtbaurätin Professorin Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk und Stadtschulrat Florian Kraus im PlanTreff die Preise. Die Ausstellung mit allen Beiträgen ist bis 31. Juli im PlanTreff, Blumenstraße 31, zu sehen.
Auch in diesem Jahr haben sich wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche mit den Fragen auseinandergesetzt, wie sich unsere Stadt weiterentwickeln soll, was ihnen dabei wichtig ist und wie das München von morgen ihren Wünschen begegnen kann. Eingereicht wurden elf kreative Beiträge in Form von Collagen und Modellen. Besonders wichtig waren den jungen Menschen dabei neue Aufenthalts- und Begegnungsorte für junge Menschen, Maßnahmen zum Umgang mit Hitze in der Stadt, die Aufwertung von Freiräumen sowie die Förderung von Sicherheit und Gemeinschaft im öffentlichen Raum. Eine Jury aus Jugendlichen, Lehrkräften, Stadtplaner*innen sowie Mitarbeitenden verschiedener städtischer Referate und des Kreisjugendrings München-Stadt hat die Projekte bewertet. Der erste Platz „Staying cool - Hitzemanagement in der Innenstadt und am Theresien-Gymnasium“ ging an neun Schüler*innen des Leistungskurses Kunst vom Staatlichen Theresien-Gymnasium München. Die Schüler*innen hatten sich seit März 2026 im Rahmen des Architekturhalbjahres mit Hitzemanagement beschäftigt. Nach einer Veranstaltung und einem Brainstorming entstanden Stichpunkte wie „Schatten“, „grün“ und „Klimamaßnahmen“. Die Schüler*innen entwickelten darauf basierende Beiträge, die sich auf das Schulhaus und städtische Orte in München beziehen. Der zweite Platz ging an „Alles München – Stadtperspektive von Münchner Kindern“. Zehn Kindertageseinrichtungen hatten von September 2025 bis Mai 2026 das Thema „Alles München“ erforscht. Die Kinder erkundeten ihren Stadtteil und die Innenstadt, wobei ihre Kunstwerke ihre Perspektiven auf München zeigen. Für den Wettbewerb wurden zwei Exponate ausgewählt: „Unser Haus in der Stadt“ und „Das Wunderhaus“. Den dritten Platz wurde zweimal vergeben: Zum einen an „Au-Haidhausen als Zukunftsstadtteil – Ein Konzept für ein nachhaltiges und lebenswertes München“ Zwölf Schüler*innen der 11. Klasse vom Isar Gymnasium zielen mit ihrem Modell darauf ab, Haidhausen durch Begrünung, nachhaltige Mobilität, multifunktionale Gebäude und barrierefreie öffentliche Räume zukunftsfähig und lebenswerter zu gestalten. Dabei sollen Umwelt, soziale Gerechtigkeit und gute Infrastruktur Hand in Hand gehen, um den Stadtteil nachhaltig zu entwickeln und die Lebensqualität für alle Bewohner zu verbessern.
Den zweiten dritten Platz erhielt der Beitrag „Der neue Brunnen am Wei-ßenburger Platz“. Jonah und Felix, beide neun Jahre alt, vom Oratorium Don Bosco haben ein Lego-Modell als neue Version des Brunnens am Weißenburger Platz gebaut. Damit möchten sie den alten Brunnen verschönern, mit sauberem Wasser, neuen Wänden, einem Kiosk, Beeten und Sitzplätzen.
Alle Wettbewerbsteilnehmer*innen bekamen eine Urkunde und eine Anerkennung, die erstplazierten Beiträge erhielten zudem einen Beitrag zur Klassenkasse. Alle Projekte sind noch bis 31. Juli, jeweils Dienstag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr im PlanTreff zu sehen. Der PlanTreff ist rollstuhlgerecht zugänglich, eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Der Eintritt ist frei.
Den Münchner Schüler*innen-Wettbewerb gibt es seit 1998. Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung und das Referat für Bildung und Sport loben ihn jedes Jahr gemeinsam aus. Ziel ist es, junge Menschen dazu zu animieren, sich mit der Stadt und ihren Entwicklungen auseinanderzusetzen – auch im Konsens mit anderen.
Weitere Info unter www.muenchen.de/schulwettbewerb.