In seiner Reihe „Film und Psychoanalyse“ zeigt das Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1, am Sonntag, 25. Januar, 17 Uhr, „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ von Mohammad Rasoulof. Der Film erzählt die Geschichte eines Familienvaters, der sich als Untersuchungsrichter mit dem iranischen Regime gemein macht, während das Land von einer Protestwelle erschüttert wird, die auch seine Töchter ergreift. Es ist ein zornig und atemlos inszenierter Politthriller, ein familiäres Psychodrama und eine hochaktuelle Abrechnung mit der islamischen Republik Iran. Der Eintritt kostet 5 Euro beziehungsweise 3 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ. Der Kartenvorverkauf ist sieben Tage im Voraus online oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.