Die Verwaltung der Stadt soll effizienter, transparenter und unternehmensfreundlicher werden. Um die Unternehmen in München, die Arbeitsplätze schaffen und zur wirtschaftlichen Stabilität der Stadt beitragen, zu fördern, arbeitet das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW) gemeinsam mit den Wirtschaftskammern und den drei hauptsächlich betroffenen Referaten (Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Mobilitätsreferat und Kreisverwaltungsreferat (KVR)) intensiv an Servicestandards und Verbesserungen. Heute wurden im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft des Stadtrats die bisherigen Maßnahmen weiter ausgestaltet und neue Initiativen auf den Weg gebracht.
Hier eine beispielhafte Auswahl:
Erreichte Maßnahmen
- Beschwerdemanagement in der Wirtschaftsförderung des Referats für Arbeit und Wirtschaft, um schnell und transparent an der Schnittstelle zu den Unternehmen zu vermitteln und zu unterstützen.
- Start der Digitalisierung von Bauakten der Lokalbaukommission, um die Bauantragsprozesse weiter zu beschleunigen.
- Neues Ticketsystem im KVR, das Online-Anträge, Dokumenten-Uploads und Sachstandsabfragen ermöglicht.
- Eröffnung des Welcome Centers, um internationale Fachkräfte bei der Orientierung über die Angebote der Stadt und bei Online-Anträgen zu unterstützen.
- Beschleunigte Erteilung von Aufenthaltstiteln und Einrichtung einer so genannten „Fast Lane“ für ausländische Pflegekräfte.
Aktuelle und geplante Maßnahmen:
- Vollständige und medienbruchfreie Digitalisierung des Genehmigungsverfahrens für Baustellen. Hierzu als Basis und maßgebende Voraussetzung die Einführung einer neuen Software im Bereich Temporäre Anordnungen für Baustellen. Die Landeshauptstadt erwartet sich hiervon mittelfristig erhebliche Beschleunigungseffekte.
- Verbesserung der Internetangebote aller Dienststellen, inklusive Mehrsprachigkeit und digitaler Antragsunterlagen.
- Ausbau des KI-Einsatzes bei Suchabfragen und Prozessunterstützung, um Bearbeitungszeiten weiter zu verkürzen.
- Kritische Rechtsvorschriften auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, die die tägliche Arbeit der Verwaltung erschweren, wurden gesammelt und katalogisiert. Die Ergebnisse werden nun an den Freistaat Bayern weitergeleitet, um Verbesserungen zu bewirken.
Oberbürgermeister Dominik Krause: „Der Rückbau von überflüssiger Bürokratie ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung der Münchner Wirtschaft. Diese Beschlussvorlage ist ein erster Schritt, um Prozesse zu verschlanken und Verwaltungsverfahren effizienter und unternehmensfreundlicher zu machen. Insbesondere im Ausbau der Digitalisierung liegt eine große Chance, um den Service für unsere Unternehmen zu verbessern und den Wirtschaftsstandort München wettbewerbsfähig zu halten. Hier werden wir künftig noch schneller vorangehen. Mein Dank gilt dem Referat für Arbeit und Wirtschaft für die Koordination und die Erstellung sowie den Wirtschaftskammern und allen beteiligten Referaten.“