Unter dem Titel „Pool People“ bespielt Christiane Huber im Rahmen des Focus Year von Public Art München ab Samstag, 1. August, das Michaelibad. Das dreiteilige Kunstprojekt beschäftigt sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und möglichen Zukunft von Freibädern als Orte demokratischer Aushandlungsprozesse und Vielfalt. Künstlerisch wird befragt, für was das im Jahr 1955 eröffnete größte Münchner Freibad steht: Wer dreht hier seine Bahnen? Wer springt vom Sprungturm? Wer nimmt hier wem den Liegeplatz weg?
In der Eröffnungsperformance am Samstag und Sonntag, 1. und 2. August, erzählen jeweils um 16 Uhr Performer*innen, jugendliche Badegäste und Mitglieder aus Münchens Theater-Jugendclubszene, was das Freibad im Sommer 2026 ist, sein kann und vielleicht einmal war.
Für eine immersive Sound-Installation unter Wasser untersucht Christiane Huber vom 7. bis 9. August ganztags mit der Komponistin Nadia Botello ausgehend von Interviews mit Badegästen und dem Klang des Bades den auditiven Raum des „Michi“, wie das Bad von seinen Fans genannt wird. Die Unterwasser-Installation im großen Becken wird am Freitag, 7. August, um 16 Uhr zusammen mit den Isarnixen eröffnet und läuft dann bis Sonntag, 9. August, während der Öffnungszeiten des Michaelibades. Zum Abschluss lädt „Pool People“ zur Party ein: Am Samstag, 15. August, ab 16 Uhr (bei Regen Sonntag, 16. August, 16 Uhr) gibt es Kerzensprünge vom Zehner, Saltos vom Fünfer, ein Wasserballett der Synchronschwimmer*innen und „Michi“-Geschichten – Badespaß mit Beats, Pommes und Slush-Eis.
Als Eintritt gilt das Ticket für das Michaelibad. Weitere Informationen unter www.publicartmuenchen.de.