Witterungsbedingte Verspätungen bei der U-Bahn
Anfrage Stadträtin Veronika Mirlach (Stadtratsfraktion der CSU mit FREIE WÄHLER) vom 30.10.2025
Antwort Mobilitätsreferent Georg Dunkel:
In Ihrer Anfrage vom 30.10.2025 legen Sie folgenden Sachverhalt zu Grunde:„Am 28.10.2025 berichtete die Abendzeitung von massiven Verspätun- gen auf den Linien U3 und U6. Nach Angaben der MVG waren diese auf die nasse Witterung zurückzuführen.“
Herr Oberbürgermeister Reiter hat mir Ihre Anfrage zur Beantwortung zugeleitet. Für die Beantwortung Ihrer Fragen habe ich eine Stellungnahme der MVG eingeholt. Die einzelnen Fragen kann ich Ihnen daher wie folgt beantworten:
Frage 1:
Worauf genau sind die Verspätungen genau zurückzuführen?
Antwort:
„Laub und feuchte Witterungsverhältnisse führten zeitweise im oberirdischen Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen Studentenstadt und Garching-Forschungszentrum zu rutschigen Gleisverhältnissen. Um ein Rutschen des Zuges beim Bremsen und damit Schäden an den Radreifen zu verhindern, fahren Züge in solchen Fällen mit verminderter Geschwindigkeit in die Bahnhöfe ein und nach dem Fahrgastwechsel wieder aus. Dies führt zu längeren Fahrtzeiten und kann auch Verspätungen zur Folge haben.
Das Münchner U-Bahnnetz verläuft fast vollständig unterirdisch und ist damit ausgesprochen witterungsresistent.“
Frage 2:
Wie häufig treten witterungsbedingte Verspätungen bei der Münchner U-Bahn auf?
Antwort:
„Da sich nur der Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen Studentenstadt und Garching-Forschungszentrum oberirdisch befindet, treten witterungsbedingte Beeinträchtigungen selten auf.“Frage 3:
Welche Handlungsoptionen sieht die MVG, um die Situation für die Fahr- gäste zu verbessern?
Antwort:
„Wie bei allen Verkehrsmitteln gilt auch bei der U-Bahn, bei rutschigen Verhältnissen mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs zu sein. Zusätzlich setzt die SWM/MVG einen Reinigungszug ein, um Laub und den durch Laub entstandenen Schmierfilm zu beseitigen.“St adtrat
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