Grönland, unfreiwillig in den Fokus der US-amerikanischen Expansionspolitik gerückt, ist mehr als ein verheißungsvolles Rohstoff-Eldorado, mehr als Inuitfolklore und arktische Landschaften. Es ist ein modernes europäisches Land mit einer lebendigen kulturellen Szene und einer modernen Hauptstadt, Nuuk. Das Filmmuseum München, Sankt-Jakobs-Platz 1, richtet deshalb den Blick in den hohen Norden und zeigt am Donnerstag, 12. Februar, um 19 Uhr den ersten professionell produzierten Spielfilm Grönlands „Nuummioq“ in der dänisch-grönländischen Originalfassung mit englischen Untertiteln.
„Nuummioq“ bedeutet „jemand aus Nuuk“. Der Zimmermann Malik führt dort ein unbeschwertes Leben inmitten seiner Freunde, als ihn eine medizinische Diagnose aus der Bahn wirft. Ein Bootsausflug wird zu einer existentiellen Begegnung mit sich selbst.
Der Eintritt kostet 5 Euro beziehungsweise 3 Euro bei Mitgliedschaft im Förderverein MFZ. Der Kartenvorverkauf ist online oder an der Abendkasse möglich, die 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn öffnet. Es gibt keine Reservierungen. Das Kino des Filmmuseums ist rollstuhlgerecht zugänglich und mit einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte ausgestattet.