Zu der heutigen Berichterstattung zum Oktoberfest-Plakat in den Münchner Medien erklärt das Referat für Arbeit und Wirtschaft:
Bei dem Siegerplakat Oktoberfestwettbewerb 2026 ist die Prüfung, ob KI-Bildgeneratoren zum Einsatz gekommen sind, abgeschlossen. Die Untersuchung beinhaltete eine Fotodokumentation der einzelnen Arbeitsschritte, die offene Vektordatei, die verwendeten Bildbearbeitungsprogramme und einen intensiven Austausch mit dem Künstler. Unabhängig voneinander sind drei externe und hausinterne Grafiker zu dem Schluss gekommen, dass sich keinerlei Hinweise auf den Einsatz von KI-Bildgeneratoren ergeben haben.
Zur Klarstellung:
Der Wortlaut des Passus, der 2024 in die Teilnahmebedingungen Motivwettbewerb Oktoberfest aufgenommen wurde, lautet:
„2.3. Sämtliche künstlerischen oder grafisch üblichen Arbeitstechniken sind möglich. Als Arbeitstechnik gilt ausdrücklich nicht der Einsatz von KI-Bildgeneratoren.“
Unter diesem Aspekt werden alle Einsendungen des Wettbewerbs von einem Grafik-Team überprüft. Ein Motiv wurde disqualifiziert, weil sich ein Vorwurf der unerlaubten KI-Nutzung erhärtet hatte.
Der Künstler des Wiesnplakats, der bereits 2021 beim Plakatwettbewerb den 3. Platz belegte, ist mit seinem Beitrag beim Publikumsvoting auf Platz 2 gelandet und hat außerdem die Jury überzeugt, die das Ergebnis des Publikumsvotings nicht kannte. Er hat sich während des Wettbewerbs und im Anschluss immer kooperativ und transparent gezeigt und wir bedauern sehr, dass er nun derartigen Anfeindungen im Netz ausgesetzt ist.
Wir bitten um Verständnis, dass wir – auch aus Respekt vor dem Gewinner – diese Debatte nicht weiterführen werden, und freuen uns, dass dieses Motiv das diesjährige Oktoberfest schmückt.