Im Gespräch der Stadtverwaltung mit der Surfcommunity und dem Wasserwirtschaftsamt im Rathaus haben die Vertreter*innen der Surfgemeinde erläutert, dass derzeit die Welle auch ohne Einbauten zum Teil stehe und teilweise gesurft werde. Dies sei lebensgefährlich, da an der Stelle zum größten Teil nichtsurfbares Weißwasser vorherrsche. Weißwasser ist eine Wasserwalze, die Surfende unter Wasser zieht. Ein Freischwimmen aus einer Wasserwalze ist kaum möglich. Die Gefahr des Ertrinkens bestehe hier unmittelbar.
Daher hat die Landeshauptstadt München heute in einer neuen Allgemeinverfügung das Surfen auf der Eisbachwelle verboten.
Das Verbot des Surfens und der sonstigen gemeingebräuchlichen Nutzungen dient dem Schutz von Leben und Gesundheit der Surfenden auf dem Eisbach sowie der Rettungskräfte, die sich bei den Rettungseinsätzen in Lebensgefahr begeben müssten, um Personen aus der Welle beziehungsweise dem Weißwasser zu befreien.
Die neue Allgemeinverfügung, die besagt, dass das Surfen auf der Eisbachwelle bis auf Weiteres verboten ist, wird heute unter https://stadt.muenchen.de/infos/amtliche-bekanntmachungen.html veröffentlicht.